Dez
31
2006
Als ehemaliger Lehramtstudent muss ich mich dann doch mal in die Diskussion um Eignungstests für Lehrer einschalten. Da das deutsche Bildungssystem ja eh reformresistent ist wie sonst nichts auf der Welt (man denke an die ewigen Diskussionen um das deutsche Schulsystem oder den Sinn und Unsinn von Schulnoten), wird da ja eh nichts draus.
Allerdings möchte ich dann an dieser Stelle doch mal den Lehramtstudiengang an der Uni Hildesheim hervorheben, der zeigt, wie eine sinnvolle Lehrerausbildung aussehen kann: Im Rahmen der Schulpraktischen Studien wird man dort nämlich bereits im ersten Semester einmal wöchentlich gruppenweise auf eine Schulklasse losgelassen. Im Laufe des Semesters muss dann pro Woche ein Student eine komplette Unterrichtsstunde vorbereiten und durchführen, während der Rest der Gruppe hospitiert. In der vorlesungsfreien Zeit finden zudem weitere Schulpraktika von zwei- bis sechswöchiger Dauer statt, in welchen der Student dann auch schonmal eine gesamte Unterrichtseinheit selbständig plant, Klassenarbeiten konzipiert und den Unterricht auch schon alleine durchführen kann.
Für diejenigen, die dann bis zum Referendariat durchhalten, ist dieses nur noch ein Zuckerschlecken.
Dez
28
2006
Das wird vermutlich das Ende der Gratis-Netlabelmentalität und könnte auch den ein oder anderen Vinylvertrieb in arge Bedrängnis bringen: Wer nicht länger auf einen Plattenvertrag warten möchte, und/oder es leid ist, seine Musik kostenlos im Netz anzubieten, kann diese jetzt via myspace verkaufen. Den Preis bestimmt man übrigens selbst:
You don’t need to wait to have a CD’s worth of music to sell. Record something tonight and make it available immediately. Or upload a few tracks from the soundboard recording of your last show. A MySpace/SNOCAP MyStore puts the power of distribution in your hands. And best of all, it doesn’t limit any of your choices. You can still stream up to 4 tracks for free from the MySpace player on your page. You keep all the rights to your music. And this isn’t exclusive – you can put a MySpace/SNOCAP MyStore on your MySpace page and paste the store anywhere else on the web you use for promotion; plus you can also sell through an aggregator or any other digital retailer you have access to.
Klingt zu einfach um wahr zu sein und könnte sich tatsächlich irgendwie lohnen. Wir werden das mal ausprobieren…
Dez
28
2006
Heute folgende freundliche Message von einem Bauhaus-Mitarbeiter (der Baumarkt, nicht die Schule für Architektur) bekommen:
du bist ein junger kerl und hasst keinen bock auf arbeit, ich glaube da zahlt der statt dir noch zuviel. das ist die kohle, die mir jeden monat in meinem geldbeutel fehlt. ich buckle mich jeden tag ab und es reicht kaum zum leben und du hast vielleicht das selbe geld für nix. ich habe immer gearbeitet seit ich 17 bin.
Ich bin ja auch der Meinung, dass der Ruf nach mehr Bildung ein Irrweg ist. Denn hätte ich kein Abitur und auf meinen Universitätsabschluss verzichtet, wäre ich sicherlich auch damit zufrieden, Tag für Tag Kisten durch den Baumarkt zu schleppen oder bei Lidl an der Kasse zu sitzen.
Dez
27
2006

Als verspätetes Weihnachtsgeschenk ein neuer Mix von mir – und ich bin versucht zu sagen, mein bester! 16 Tracks in 68 Minuten:
bumtschak – Nacht und Nebel
Dez
23
2006
Kommt bei mir eigentlich nur auf, wenn ich bei Mediamarkt an der Kasse oder bei Douglas vor dem Regal mit den Herrendüften stehe. Oder wenn ich den Coca-Cola Song von Melanie Thornten (Gott hab sie selig) im Autoradio höre.
Dez
23
2006
The Perfect Guy
You scored 15/20 points Capability to HAVE an Relationship and 11/20 points being it an OPEN one! |
| You have high skills to have a true but adventurous partnership. You do not consider to go, just because sexual attraction decreases, because you know, that a kick you can find at every streetcorner. Probably you take your love for a hunt and if he shares your ideals, this will be a long-lasting and exciting partnership. |
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My test tracked 2 variables How you compared to other people your age and gender:
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You scored higher than 95% on Capability |
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You scored higher than 42% on Openness |
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Dez
21
2006
Wer bisher gedacht hat, Gran Canaria sei das europäische Mekka für Homosexuelle, der liegt schlicht und einfach falsch: Gran Canaria ist das Mekka barbusiger Seniorinnen! Niemals zuvor habe ich solche Massen über 50 60 70jähriger Damen gesehen, die ihre Hupen dermaßen offen zur Schau stellen.
Die Dünen zwischen Playa del Ingles und Maspalomas dann aber doch fest in schwuler Hand: Kein Busch oder Strauch, hinter welchem kein läufiger Mann sein Fähnchen im Wind schwingt oder darauf wartet, begattet zu werden. Wie von einer geheimen Ma
cht gesteuert, packt das schwule Volk dann jedoch gegen 16.00 Uhr seine sieben Sachen und wandert zurück Richtung Riu Palace, denn es gilt, sich für eine rauschende Nacht im Yumbo Center, in welchem die Cafés klangvolle Namen wie “Dieter & Jeffrey” tragen, zurecht zu spachteln. Den interessantesten Teil der riesigen Dünenlandschaft scheint das schwule Touristenvolk jedoch noch nicht entdeckt zu haben: Am entgegengesetzen Ende, in Maspalomas – (genauer gesagt direkt hinter dem Kamelstall(!)), treffen sich fernab der Tourimassen die einheimischen Männer, um sich untereinander zu vergnügen. Und das bis weit nach Mitternacht. Und wie es der Zufall wollte, hatten wir unser Hotel zufällig sozusagen gleich um die Ecke!
Während des Fluges dann festgestellt, dass ich für jeden Sitzplatz eine individuelle Angst entwickle: Sitze ich im vorderen Bereich, rechne ich jede Minute damit, dass plötzlich das Kabinendach wegfliegt. Deswegen bleibe ich auch grundsätzlich den gesamten Flug über angeschnallt auf meinem Sitz kleben. Wenn ich direkt über der Tragfläche sitze, sehe ich wahlweise eine lockere Schraube, ein sich ablösendes Triebwerk oder eine abbrechende Tragfläche! Geradezu entspannt sitze ich dagegen im hinteren Teil der Maschine: Hier befürchte ich lediglich, dass die Maschine in zwei Teile (Bug und Heck) zerbrechen könnte. Und in der Toilettenkabine dann immer noch im festen Glauben, beim Tätigen der Klospülung durch das Spülrohr nach außen gesogen zu werden!
Dez
21
2006
Eine Woche ohne Kloß im Hals, Angstzustände, Schlafstörungen und eingebildete unheilbare Krankheiten. Eine Woche ohne Internet, Handy, Fernsehen und Musik. Stattdessen eine Woche Sommer, Sonne, Strand, endlose Wanderungen über Dünen und Berge, schamloses Nichtstun am Hotelpool und mindestens 25 Grad im Schatten. Leider schon wieder vorbei und zurück im dunklen, kalten, nassen Deutschland. Es bisher auch noch nicht gewagt, einen Blick in mein E-Mail-Postfach zu werfen. Zu viele böse Überraschungen könnten dort auf mich warten. Wenigstens eine Nacht nochmal ruhig schlafen.
Dez
12
2006

Aus der Reihe “Mir bisher unbekannte Sextoys” heute: Der Harnröhren-Vibrator! Autsch.