Kompakt Extra

Vielleicht sollte man Kompakt doch noch nicht abschreiben: Nachdem mich die Tracks auf dem einstigen Lieblingslabel in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr angeprochen haben, erscheint auf dem Sublabel Kompakt Extra – im Volksmund auch Speicher genannt – plötzlich ein Techno-Meilenstein nach dem anderen:

Aufhorchen ließ mich bereits die monumentale Speicher 46 von Motiivi Tuntematon, ein Zeitlupenravemonster, das (in einer besseren Welt) auch als Members-of-Mayday-Hymne durchgehen könnte. Ein dickes Grinsen auf meinem Gesicht erzeugte dann Sog 1.1 auf der Speicher 49: Ein ultraminimaler Track, bestehend aus einer Bassdrum und drei oder vier weiteren Geräuschen, wird plötzlich um ein völlig deplaziert wirkendes, schmalziges Flötensample ergänzt, welches so manchen Minimal-Hipster aus dem Rhythmus bringen dürfte. Grandioser Einfall und die wichtigste Technoplatte sein Jahren! Auf die Spitze treibt es nun aber die Speicher 52 von Perc & Fractal: Der Original-Mix besteht aus nichts als einer metallischen Frequenz, die über 8:20 Minuten immer weiter in die Höhe geschraubt wird, bis es schmerzt – kein Beat, sonst gar nichts. Stattdessen ein Manifest an die Grundfesten von Techno, eine Ode an die Zeit, in der Techno keine Kuschelmusik war, sondern weh tun sollte, und ein wichtiges Statement zur Lage der Technonation, die von immer gleicher klingenden Minimalplatten inflationiert wird.

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Dass ich am Freitag denke, es sei erst Mittwoch (in einer Arbeitswoche!), ist mir vorher auch noch nicht passiert. Abends dann zum 80. Geburtstag der Großmutter. Erste Teilnahme an einer derartigen Familienveranstaltung seit mindestens 15 Jahren, nur um festzustellen, dass nicht nur die Jubilarin älter geworden ist, sondern dass sämtliche Onkel und Tanten, die man zuletzt als Mittvierziger (also im besten Alter) gesehen hat, sich in über 60-jährige Greise und Rentner verwandelt haben. An ihre Stelle sind die (fast hätte ich hier ein ehemalige eingeschoben) Cousins und Cousinen getreten, deren Kinder nun genau in dem Garten toben, in dem wir das letzte mal noch Fangen gespielt haben.

US of Sma

Lieblingsblogger sma berichtet seit einer Woche aus New York und ich würde auch am liebsten sofort auswandern.

von der canal street aus kannst du dich in den seitenstraßen verlieren oder einfach nach greenwich village gehen und dir dort die christopher street und die fancigen restaurants, bars und bistros in den querstraßen ansehen

Natürlich Queerstraßen gelesen…

Arbeitszeitmodell

Geistesblitz heute Morgen beim Zähneputzen: Die 40-Stunden-Woche an einem Stück abarbeiten und so 5 Tage pro Woche frei haben. Da würd ich mir auch Wochenenddienst gefallen lassen.

Poltergay

Poltergay
Eine innere Stimme sagt mir, dass es dieser französische Film vermutlich nicht in die deutschen Kinos schaffen wird:

Emma and Marc, two young lovers, move into a house which has been uninhabited for thirty years. What they don’t know is that in 1979, in a cave under the house, there was a gay disco, which burned down when a foam machine short-circuited, and five bodies were never found. Today, the house is haunted by five gay fetishist ghosts.

via jockohomo

Electronic – Disappointed

Die Supergroup des Pop, bestehend aus Neil Tennant (Pet Shop Boys), Bernard Sumner (New Order) und Johnny Marr (The Smiths).

Igitt

Eine Million Maden, die heute morgen aus dem Hausmüll-Container krochen.

Selbst Schuld

Mir fällt zu Hause die Decke auf den Kopf, wenn ich nicht arbeiten gehen kann.

iO – Station To Station

Taken from X-MIX 5 “Wildstyle”, mixed by DJ Hell (beste Mix-CD aller Zeiten).

Inge

Unsere 75-jährige Nachbarin, die sich Ihre Wäsche immer noch von ihrer Mutter machen lässt.

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