Black Jazz Consortium

BJC

Noch so eine Entdeckung: Hinter dem Projektnamen Black Jazz Consortium steckt Fred Peterkin aus Queens/NY. Bitte nicht von religiösen Titeln wie God’s Promise oder Blessings und dem wohl hässlichsten Album-Cover der House-Geschichte abschrecken lassen: Die 11 Stücke auf dem Album RE:Actions Of Light klingen wie eine Symbiose aus Moodyman (die Beats und Samples) und Lawrence (die wunderbar kitschigen Flächen und dialesken (hey, gibt’s noch nicht bei Google, das Wort! :-) ) Akkordfolgen). Nur Hits auf diesem Album – ich kann mich nicht erinnern, wann mir sowas zuletzt passiert ist!

Der Künstler:
BJC bei myspace

Das Label:
Soul People Music

Chymera

Es lohnt sich doch, einen kompletten Sonntagnachmittag mit dem Durchforsten der Deep-House-Abteilungen von Beatport und Juno zu verbringen: Lange nicht mehr so viel tolle, aufregende, neue Musik gefunden, wie gestern!

Die Entdeckung des Tages: Chymera – ein Junge aus Cork/Irland, der die ergreifendsten Technotracks macht, die die Welt sein langem gehört hat. Völlig zu Recht deswegen auch bald mit einem Release auf Delsin vertreten!

In den deutschen Technobibeln findet diese wunderbare Musik leider immer noch keinen Platz: Hier dominiert seit Jahren das übliche M-Wort-Geklöppel – gähnende Langeweile heute beim Lesen der neuen Reviews in de:bug und Groove.

In the mix:
Chymera – August Session
Chymera – May Session

Die schlimmste Jahreszeit

Im Dunkeln aus dem Haus gehen, im Dunkeln heimkommen – der Horror Winterzeit hat begonnen.

Evelyn

Eine Schande, dass es das nicht auf youtube gibt. Dann eben in Textform:

Auf dem Landsitz North Cothelstone Hall von Lord und Lady Hesketh-Fortescue befinden sich außer dem jüngsten Sohn Meredith auch die Cousinen Priscilla und Gwyneth Molesworth aus den benachbarten Ortschaften Nether Addlethorpe und Middle Fritham, ferner ein Onkel von Lady Hesketh-Fortescue, der neunundsiebzigjährige Jasper Fetherston, dessen Besitz Thrumpton Castle zur Zeit an Lord Molesworth-Houghton, einen Vetter von Priscilla und Gwyneth Molesworth, vermietet ist. Gwyneth Molesworth hatte für Lord Hesketh-Fortescue in Nether Addlethorpe einen Schlips besorgt, ihn aber bei Lord Molesworth-Houghton liegengelassen. Lady Hesketh-Fortescue verdächtigt ihren Gatten, das letzte Wochenende mit Priscilla Molesworth in Middle Fritham verbracht zu haben. Gleichzeitig findet Meredith Hesketh-Fortescue auf einer Kutschfahrt mit Jasper Fetherston von Middle Fritham nach North Cothelstone Hall in Thrumpton Castle den Schlips aus Nether Addlethorpe. Nach einer dramatischen Auseinandersetzung zwischen Lady Hesketh-Fortescue und Priscilla Molesworth in North Cothelstone Hall eilt Gwyneth Molesworth nach dem zwei Meilen entfernten South Thoresby, um ihre Tanten Amelie Hollingworth und Lucinda Satterthwaite aufzusuchen. Diese sind jedoch nach North Thurston zu ihrem Schwager Thomas Thatcham gefahren, der als Gärtner in Thrumpton Castle bei Lord Molesworth-Houghton arbeitet. Gwyneth Molesworth fährt nach North Cothelstone Hall zurück, aber nicht über Middle Addlethorpe, sondern über North Thurston, Thrumpton Castle, Middle Fritham und Nether Addlethorpe. Dort trifft sie Priscilla Molesworth, die mit Lord Molesworth-Houghton noch nachts von Middle Fritham nach North Cothelstone Hall fahren wollte…

Photek – Mine to give

Vor sieben Jahren schockierte Drum & Bass-Gott Photek seine Fans mit dieser schwüstigen House-Hymne. Passt super zum derzeitigen Deep-House-Trend.

Songs for the weekend

A Cluster Of Blue – Set up my life [Green Light]
Hernan Nunzi – Morning Sound [Soulman Music]
Swell Session vs. Seiji – Prepared to go (Jimpster Dub Mix) [Freerange]
Black Jazz Consortium – God’s Promise [Soul People]
Chymera – Wish [NRK Sound Division]
Cloud – Diamondtrack (Vocal) [Exceptional]
Joshua Collins – Summer Theme [Frik N Frak]
Dennis Ferrer – Touched the sky [King Street]
Creative Use – Divine Edits (Serotonin Edit) [Creative Use]
Goldfisch & Der Dulz – 13 Klänge [Dessous]
MMS – 25 [Philpot]

Das perfekte Leben

Eine Einladung zum Essen bei etwa Gleichaltrigen, die seit 15 Jahren in ein und derselben Bank arbeiten, in einer Eigentumswohnung wohnen, BMW fahren, 2x pro Jahr in den Urlaub fliegen, einen begehbaren Kleiderschrank mit mehr Krawatten als ich Unterhosen, eine Couch-Garnitur, New-Wave-Geschirr (das kreative Trendprogramm von Villeroy & Boch) und Serviettenhalter besitzen, und sich jeden ditten Samstag im Monat mit den selben Kolleginnen verabreden, um Das Perfekte Dinner nachzuspielen, muss man auch erstmal geistig verarbeiten.

Meine Rache folgte bei einer Runde BUZZERN, welche ich mit riesigem Vorsprung und über 10.000 Punkten für mich entscheiden konnte und den von meinem Fachwissen beieindruckten Gastgeber zu der Frage führte, woher ich denn all diese abgefahrene Musik kennen würde (ich hatte soeben Beyonces Crazy in Love bereits nach dem ersten Takt erraten).

Wie in alten Zeiten

An diesem schon fast adventlichen Herbstmorgen in nostalgischer Stimmung mal wieder eine CD in den (DVD)-Player geschoben (die kostbaren Stücke hatten nach 2 Umzügen innerhalb von 6 Monaten seit über einem halben Jahr ihr Dasein in einem Karton in diversen Kellern gefristet und auch in meinem alten Zimmer nur noch verstaubt in der Ecke rumgelegen, nun aber wieder einen Ehrenplatz im Wohnzimmer-Regal gefunden).

Britney Spears – Gimme more

Ich war ja schon immer heimlicher Britney-Fan. Schade, dass bei den MTV-Awards kaum jemand auf den Song geachtet hat. Und wenn Britney da mit Glatze aufgetreten wäre, wäre ich vor Ehrfurcht womöglich auf die Knie gegangen.

Lucky Misu – Repuzzled

Ganz frisch auf Corpid Extra: 6 Remixes von Drei Farben House, Granlab, Troupe, Peloton, Emily In Love und Perfume Uniform für Lucky Misu; mit tollem Cover von Tomma Brooks, die man auch vom fantastischen Mirau-Label aus Hamburg kennt:

Look at this wonderful cover design – it’s by Tomma Brooks! This mightily impressive compilation features remixes by Granlab (of Broque fame), Troupe (Monotonik), Perfume Uniform and well-known Corpid members Drei Farben House, Emily In Love and Peloton and goes from straight-forward house to more melodic reconfiguration of the source material.

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