… sagt A. – und die hat meistens Recht:
Dank zwei Wochen auf dem Krankenbett erwachen endlich wieder die Lebensgeister und man ist wieder einigermaßen auf dem Laufenden, was das Weltgeschehen betrifft. Sogar Dschungelcamp hab ich mal geguckt (weil Eike Immel irgendwie ganz knuffig aussah). Vielleicht lag es aber auch an meiner Winterdepression, dass ich morgens nicht aus dem Bett kam, mich monatelang nichts begeistern konnte, ich sämtliche Musik blöd fand und kurz davor war, meine Festplatte zu löschen, lustlos durch Klamottenläden und die DVD-Abteilungen der Kaufhäuser stöberte, nur um doch wieder mit leeren Händen aus dem Laden zu gehen, sämtliche Kerle auf den blauen Seiten ungeil fand und kurz davor war, dieses Blog zu schließen…
Denn: Kaum sitzt man mal zwei Tage unter mallorcinischer Frühlingssonne, findet man plötzlich alles toll. Ideen, wie man aus der Einbahnstraße namens Alltag herausfinden könnte, beginnen zu sprudeln, man schaltet das Autoradio wegen der tollen Musik lauter, gafft den spanischen Männern mit offenem Mund hinterher und möchte am liebsten jeden Morgen noch vor Sonnenaufgang aufstehen, um bloß keine kostbare Minute des Tages zu verpassen und davon auch noch der Welt in seinem unnützen Internettagebuch berichten!