Der (vermutlich) dänische Familienvater (von A. als Klemmschwester verdächtigt, aber wahrscheinlich wollte er mich nur trösten) mit der hübschen blonden Frau und den beiden Kindern: Eine Familie wie aus dem Versandhauskatalog! Wer hätte gedacht, dass sich unter dem karierten Hemd ein derart wohlgeformter, braungebrannter, behaarter Oberkörper befindet? Ihm zum Abschied im Schutze der Dunkelheit eine Flasche Wein auf die Bungalow-Terrasse gestellt (lange nicht soviel Herzklopfen gehabt, wie bei dieser Schulmädchenaktion).
Spanische Männer machen sich scheinbar sogar für das nächtliche Dünen- und Autocruising chic, sind ansonsten dabei leider ziemlich zurückhaltend (bloß im Schutz der Dunkelheit bleiben, am besten gar nicht erst aus dem Auto steigen (und, wenn man sich mal mutig neben dem Fahrerfenster in Stellung bringt, den Motor anlassen und wegfahren) und sich – falls es tatsächlich zum eigentlichen Akt kommen sollte – ins hinterste Buschland zurückziehen (wogegen man es auf Deutschlands Autobahnraststätten – besonders im Ruhrgebiet – ja auch bei Tageslicht gerne schonmal auf den bereitgestellten Tischen und Bänken treibt)). Den Lustschrei eines spanischen Stieres tatsächlich zuerst für ein röhrendes Kamel gehalten.
Ich mausere mich offensichtlch zur Oberschwuppe: In einer Woche drei Parfums gekauft! Apropos kaufen: Am liebsten täglich bei Carrefour einkaufen (auch wenn das Sortiment im Grunde nicht sonderlich vom hiesigen real-Kauf abweicht, aber im Ausland findet man ja immer alles viel toller als zuhause). Immerhin liegen im Badezimmer nun spanische Seife, Zahnpasta und Duschgels für extra Urlaubsfeeling en casa.
Was mir ja jeden Morgen den Weg zur Arbeit erleichtert ist Mark & Charlene’s Breakfast Show auf BFBS: Die beiden sind – im Gegensatz zu ihren deutschen Kollegen – nicht nur witzig, sondern verwandeln ihre Radioshow durch ihre Verknüpfungen mit Facebook und Youtube zu einem wahren Multimediavergnügen.
Und neben Grüßen an die liebe Verwandtschaft im Irak und in Afghanisten senden die beiden natürlich auch die ungleiche coolere Mucke als die Menschenverblöder von NDR2 und FFN. Ach, und einen Podcast gibt’s natürlich auch…
Man ist ja doch überrascht, wie viele Menschen ihre Karfreitagstraditionen pflegen, z.B. Fisch essen und keine Wäsche waschen. Zumindest wenn man der Umfrage auf Radio Westfalica glauben darf, welche ich gerade unter der Dusche hörte. Hier rauscht dagegen schon die zweite Maschine Buntwäsche des Tages und heute Abend geht’s zu Griechen, die Athen-Platte mit Gyros, 2 Steaks, 2 Suvlaki, Leber, 2 Suzuki, Pommes frites, Reis und gemischtem Salat wartet schon. Wobei ich ja auch gerne an irgendwelchen Traditionen festhalten würde (macht das Leben bestimmt viel einfacher, da einem jemand sagt, wo’s lang geht).
Nachdem ich heute aus purer Langeweile einige Firefox-Themes installiert und auf Firefox 2.0.0.12 aktualisiert hatte, spielte der Browser plötzlich verrückt: Viele Seiten wie Facebook, gayromeo oder spiegel.de wurden nicht mehr korrekt angezeigt und auf youtube konnte ich keine Videos mehr sehen.
Nach kurzer Google-Recherche war die Lösung zum Glück schnell gefunden: Mit der rechten Maustaste das Firefox-Icon anklicken, “Als Administrator öffnen” auswählen und eine Seite, auf welcher Java-Applets laufen (also z.B. youtube), aufrufen – und tatsächlich, zumindest youtube funktionierte wieder. Nur die hier in Wordpress eingebetten Videos wurden noch immer nicht angezeigt. Hier half allerdings ein einfaches Lösches des Browser-Caches und das Problem scheint nun endlich wieder behoben.
Endlich mal wieder mitten in der Woche bis spät in die Nacht durch’s Netz surfen, am Blog herumbasteln (die Sidebar nimmt auch so langsam wieder Form an!) und durch mp3-Shops stöbern wie zu schönsten Studentenzeiten (wobei mir erst jetzt aufgefallen ist, dass ich nie ein typisches Studentenleben hatte, sondern nur neben meinen 2 Jobs, die meine Miete finanziert haben, und viel Nichtstun ab und zu mal zur Uni gegangen bin, um einige Seminare und Vorlesungen zu besuchen; ein Wunder, wie da ein akademischer Abschluss bei rausspringen konnte).
Die nächsten beiden Tage werde ich nur zwischen Bett, Sofa und Kühlschrank hin und her pendeln, zwischendurch mit dem Hund am Weserufer herumtollen und dann am Sonntagmorgen um 6.10 Uhr (Horrorzeit!) in den Flieger gen Süden steigen, um für eine Woche von nichts als Sonne, Strand und Meer zu leben.
Kunden, die Bücher von Matt Ruff gekauft haben, kauften auch dieses Buch: Mit viel Witz, Kreativität und sogar einer Portion Spannung beschreibt Christopher Moore die Geschehnisse in dem kalifornischen Kaff Pine Cove, welches von allerhand schrägen Gestalten bevölkert ist.
Das Buch beginnt mit dem Tod einer Mutter von zwei Kindern, welcher der Auslöser für so manche skurille Verwicklung ist, die beinahe jeden Bewohner des Dorfes betreffen, da fast jeder Bewohner Patient bei der Psychotherapeutin Val Riordan ist, welche Antidepressiva in rauen Mengen verschreibt – und diese nach dem Todesfall nun plötzlich durch Placebos ersetzt. Und dann ist da noch das Seeungeheur, welches plötzlich aus den Tiefen des Ozeans auftaucht und sich in eine abgehalfterte C-Movie-Heldin verliebt.
Wer etwas Leichtes zum Lachen sucht, das man gut an einem Wochenende durchlesen kann, ist mit diesem Buch bestens bedient (Special-Bonuspunkte gibt es wiederum für einige kurze Abschnitte, die aus der Sicht eines Hundes geschrieben werden – da steh ich scheinbar drauf)!
Nach 8 Monaten zum ersten Mal Frust im Büro: Kollegen, die die Leistung im Job an der Anzahl der Überstunden messen. Ich mache scheinbar nicht genug, weswegen man mich mal eben beim Chef anschwärzt. Kann mir eh gar nicht vorstellen, dass es Arbeitsplätze mit geregelten Arbeitszeiten gibt. Leider ist es ja heutzutage so, dass Überstunden selbstverständlich sind (und unbezahlt sowieso) und man schon schief angeguckt wird, wenn man nur mal pünktlich gehen will. Abfeiern? Fehlanzeige. Beim trotzigen Durchstöbern der Stellenanzeigen allerdings auch gleich wieder auf den Boden der Tatsachen geworfen worden.