Matt Ruff – Fool On The Hill
Eine neue Rubrik hier im Blog: Lesen! Es gibt Bücher, in denen könnte man wohnen, und dieses gehört auf jeden Fall dazu:
Fool On The Hill von Matt Ruff spielt auf dem Campus der Provinzuniversität Cornell. Hier sind allerdings nicht nur skurille Studendenvereinigungen (die meisten von ihnen reiten auf Pferden und verstehen sich auf fernöstliche Kampftechniken) beheimatet, sondern auch hilfsbereite, für die Augen gewöhnlicher Menschen jedoch unsichtbare, streichholzgroße Kobolde sowie eine Hundeuniversität untergebracht.
Das Buch beginnt mit drei unterschiedlichen Handlungssträngen, die erst gegen Ende vereint werden: ein kleiner Hund zieht auf der Suche nach dem Himmel mit seinem Katerfreund durch’s Land und muss sich mit Rassismus auseinandersetzen (Mischlingshunde werden nämlich von vielen Reinrassigen abgewertet und manchmal sogar getötet), die gutgläubigen Kobolde bemerken nicht, wie der böse Engerling eine schwertschwingende Rattenarmee gegen sie in Stellung bringt und die Studentenvereinigung der „Bohemier“ muss sich mit den bösen Studenten der „Rho Alpha Tau“-Verbindung herumschlagen.
Klingt wie das schlimmste Nerd-Buch, ist aber tatsächlich unglaublich warmherzig, zum Schreien komisch und vor allem wegen der Hunde- und Koboldgeschichten unbedingt lesenswert!
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