Jul
31
2008
Das Cover sagt ja eigentlich schon alles: Wer mit einem Commodore C64 aufgewachsen ist und im Vorabendprogramm “Ein Colt für alle Fälle” und “Simon & Simon” (mit dem geilen Pornoschnäuzer) gesehen hat, wird sich in diesem Buch zuhause fühlen.
Die beiden Nerds Nick & Kee, heute Mitte 30 aber geistig immer noch in dern 80ern, finden in einem uralten 8bit-Spiel ein Easter Egg, das auf eine internationale Geheimorganisation hinweist. Spontan verlassen Sie ihre Heimat, eine mittelgroße deutsche Stadt, und fahren quer durch die USA, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Dabei kommen sie durch den Geburtsort von Roseanne Barr, entdecken einen Atari-Friedhof und schwelgen in Erinnerungen an alte Computerspiele, Twin Peaks und Akte X.
Und wenn man kurz vor Ende des Buches, wenige Minuten vor dem Heimflug von L.A., schon glaubt, dass die beiden in der deutschen Heimat unsanft auf dem Boden der Tatsachen aufschlagen werden, kriegt man sich vor Freude über das haarsträubende Ende gar nicht mehr ein und wünscht sich auf der Stelle eine Fortsetzung.
Ideale Feierabendlektüre (Leseproben gibt es übrigens hier)!
Jul
28
2008
*kreisch*
Wenn das mal nicht der Sommerhit 2008 wird. Kompakt scheint mit der neuen Burger/Voigt-Platte und diesem Hit von Matias Aguayo so langsam wieder zu alter Stärke zurück zu finden – und selbst Profan soll ja in Kürze auch wiederbelebt werden!
Jul
26
2008

Eben in der Nachbarschaft entdeckt: Effektive Werbemüllentsorgung.
Jul
18
2008

Ich war Windows Vista einfach leid.
Jul
14
2008
“Außer wir fliegen wohin und ich kann ne Abendmaschine nehmen…. du kennst ja meine Arbeitszeiten”, schreibt der Xing-Flirt, nachdem wir unser gemeinsam geplantes Berlin-Wochenende in eine andere Stadt verlegen müssen, da die dortige Zweitwohnung am besagten Wochenende von Mutti blockiert wird.
Ich habe ja ein Faible für Menschen, die Abendmaschinen nehmen wie unsereins Straßenbahnen. Wenn diese Menschen dann aber gleichaltrig – oder in diesem Fall gar jünger als man selbst – sind, ein Auto mit Start-Stop-Automatik (von der ich gar nicht wusste, dass es sowas überhaupt gibt) fahren, während man selbst trotz Vollzeitjob nichtmal Geld für einen neuen Twingo-Motor hat, den Sommerurlaub auf Bali (mit 3-tägigem Zwischenstopp in Bangkok, was man aber so locker über die Lippen bringt wie meinereiner Sätze wie “Ich muss nach der Arbeit aber nochmal kurz bei Lidl vorbei”) verbringt und zu seinem 30. Geburtstag eine ganze Burg für 100 Gäste gemietet hat, erreicht der gefürchtete Minderwertigkeitskomplex in Rekordgeschwindigkeit ungeahnte Höhen.
Jul
13
2008
Gassigehen mit dem Hund: Im Gammel-Outfit raus auf die Straße, zarte Sonnenstrahlen brechen durch’s Laub, Vögel zwitschern, Wärme und frische Luft, kein Straßenlärm, Geschirrgeklapper erklingt aus offenstehenden Balkontüren. Manchmal lohnt es sich, auch am Wochenende früh aufzustehen.
Jul
11
2008
Nach 2 Wochen im neuen Job ein kurzes Zwischenfazit. Im Vergleich zum alten Job gibt es eine Menge Unterschiede: Keine Weltreise von der Haustür bis zum Arbeitsplatz, Hasi arbeitet gleich um die Ecke, gemeinsam zur Arbeit und zurück fahren, nette und hilfsbereite Kollegen, stylische Räumlichkeiten, moderne Büroausstattung, elektronische Zeiterfassung, flexible Arbeitszeiten, (noch) keine Überstunden, Getränke gratis, Musikhören während der Arbeitszeit erlaubt (mit Kopfhörer) – da mag man es fast verschmerzen, dass die Löhne wohl nicht immer pünktlich bezahlt werden.
Jul
09
2008
Achtung Trash-Alarm.
Wenn es sonst schon nichts zu bloggen gibt, dann wenigstens diese Peinlichkeit raushauen: Gestern beim Durchzappen auf Vox freudiges Wiedersehen mit dem Ehepaar Klein (of Goodbye-Deutschland-Fame), die wir ja heimlich bewundern, da sie (scheinbar erfolgreich) den Absprung geschafft haben und einen Friseur-Salon samt Bistro im Yumbo-Center eröffnet haben und die uns tatsächlich im letzten Gran-Canaria-Urlaub beim Einkaufen (nein, nicht im Yumbo-Center, sondern im Atlantico) über den Weg gelaufen sind (wie immer im Partnerlook). Konnte meine bessere Hälfte (“Ich werd’ verrückt, die sind echt!!”) mit Mühe und Not davon abhalten, sie um Autogramme zu bitten.
Jul
02
2008

Eigentlich darf man ja gar nicht sagen, dass man sowas gut findet. Aber ich höre jetzt schon seit 3 Tagen diese schwülen Progressive-House-Songs von Tomomi Ukomori – das ist doch mal wieder einen Blog-Eintrag wert.
Anspieltipps von ihrem Album Indigo [via juno.co.uk]:
1. Red Moon
2. Eyes On You