Medaillenspiegel in Peking

Wenn man sich den Medaillenspiegel der Olympischen Spiele in Peking nach 91 von 302 Entscheidungen genau anschaut, steht die Deutsche Mannschaft gar nicht so schlecht da: Mit bisher 8 Goldmedaillen auf Platz 3 hinter China und den USA ist ja schonmal ein vorzeigbares Ergebnis – und wenn man dann noch berücksichtigt, dass von den 14 goldenen US-Medaillen alleine schon 6 von einem einzigen Sportler (Schwimmer Michael Phelps) errungen wurden (wie er das geschafft hat, wollen wir hier mal außen vor lassen), wird der erste Eindruck noch weiter entzerrt: Ohne Michael Phelps hätte Deutschland also genau so viele Goldene wie die USA. Wenn nicht so viele deutsche Medaillenhoffnungen bereits vorzeit an ihren Nerven oder gescheitert wären (ich denke hier z.B. an die Schützen, Joduka oder auch Fabian Hambüchen), wäre Platz 2 in der Gesamtwertung eine absolut realistische Vorstellung.

Überraschend für mich ist das bisher ziemlich schlechte Abschneiden der russischen Delegation: Mit erst 3 Goldmedaillen ein magerer 8. Platz im Medaillenspiegel. Was ist denn da passiert? Aber vielleicht werden die Platzierungen mit den heute beginnenden Leichtathletikwettkämpfen auch noch einmal durcheinander gewürfelt.

Madonna imitiert Kylie

Gerüchten zufolge spielt Madonna auf ihrer kommenden Tour ein Mash-Up aus “Like A Prayer” und dem 90er-Jahre-Clubhit “Don’t you want me” von Felix. Klingt bestimmt super – allerdings hat Kylie Minogue sowas ja schon vor sechs Jahren bei den Brit Awards gemacht (“Can’t get you out of my head” vs. “Blue Monday”).

One Moment in Time

Merkwürdigerweise sind die Olympischen Spiele, die sich am tiefsten in mein Gedächtnis eingegraben haben, die Spiele von 1988 in Seoul – obwohl (oder vielleicht gerade weil??) dies die ersten Olympischen Spiele waren, die ich überhaupt geistig wahrgenommen habe.

Noch deutlich vor Augen habe ich den 100m-Sprint des gedopten Ben Johnson, die Fingernägel von Florence Griffith-Joyner, den deutschen Dreifachsieg im Florettfechten der Damen (sebst die Namen Anja Fichtel und Zita Funkenhauser kann ich noch auswendig aufsagen), Steffi Grafs Golden Slam, die Wut über die 6 Goldmedaillen der DDR-Schwimmerin (die heutige ZDF-Moderatorin Kristin Otto) – und zur täglichen Zusammenfassung der dramatischsten Szenen schmetterte Whitney Housten allabendlich ihr One Moment In Time.

An sämtliche Spiele, die danach kamen, habe ich trotz stundenlangem Fernsehkonsum nur vage Erinnerungen – und wenn, dann kann ich sie keiner Stadt und keinem Jahr zuordnen. Ob es in Peking anders wird?

Songs for the weekend

In dieser Woche konnte ich die Feierabende endlich mal wieder nutzen, nach neuer Musik zu suchen. Und nach langer Durststrecke bin ich glücklicherweise bin ich auch endlich mal wieder fündig geworden. Dieses Wochenende wird also hauptsächlich Musik des Berliner Styrax-Imperiums – garniert mit ein wenig Dubstep – gehört:

  • Bernard Badie – Time Reveals
  • Martyn – All I Have Is Memories
  • Aaron Carl – Crucified (Quantec Remix)
  • Koi – Deaf Torrero
  • Microworld – Dreaming
  • Bovill – Low Pressure
  • Murmur – Magnetic
  • Rick Wade – Nothing To Fear
  • Dubbyman – Arrecifes De Coral
  • John Beltran – December’s Tragedy
  • Orien – Mexican Wave
  • Silkie – I Sed
  • Blue Spirit – No Suzuki

Nachrichtensprecherin-Bukkake

Um nicht dumm zu sterben, heute mal als Weiterbildungsmaßnahme in einem Heten-Sexforum geschmökert und diese exotische Sexualpraktik entdeckt:

Das Bukkakegirl hat sich besonders hübsch zurechtgemacht, ist kamerafein geschminkt und trägt einen enganliegenden, schicken Hosenanzug. Wir nehmen das ganze mit der Kamera auf und spielen Nachrichtensendung. Das Bukkakegirl sitzt an einem Schreibtisch und liest seriös die Nachrichten des Tages vor. Nur eine kleine Sache ist anders: im Hintergrund stehen an sich Hand anlegende Männer, die immer wenn sie kurz vor ihrer Eruption stehen auf das Podium der Nachrichtensprecherin steigen, und sich dann auf das nachrichtensprechende Bukkakegirl ergießen, die währenddessen in aller Seelenruhe ihre Meldungen weiterliest.

Und das alles für nur “20,00 Euro Mitspritzgebühr”…

Das sieht doch schon ganz gut aus

Der Umzug auf die neue URL verlief unkomplizierter als erwartet: Einzig und allein die Artikel-Kategorien sind nach Wordpress-Update, Blog-Umzug auf neue Domain sowie Ex- und Import der alten Blog-Inhalte irgendwo verloren gegangen. Und weil’s so einfach war, habe ich gleich noch das Layout um eine Spalte erweitert.

Herzlich willkommen im neuen Zuhause

Na, klappt doch!

Wochenenden sind einfach zu kurz

Denn wie ich heute festgestellt habe: Der wahre Luxus des Wochenendes besteht eben nicht darin, die Nächte durchzumachen, sondern am Samstagabend um 23 Uhr ins Bett zu gehen und dort für die nächsten 12 Stunden zu verweilen. Nur blöd, dass morgen schon wieder Montag ist.

« Vorherige Seite