Nov 29 2008
Poladroid

Polaroids auf dem Mac entwickeln: Lies meinen Artikel über Poladroid drüben auf den Seiten der Stilfetischisten.
Nov 29 2008

Polaroids auf dem Mac entwickeln: Lies meinen Artikel über Poladroid drüben auf den Seiten der Stilfetischisten.
Nov 29 2008
Ein DJ-Set von Dial-Gründer Carsten Jost, der erst vor wenigen Wochen nach Israel ausgewandert ist, vom 13.11.2008 – aufgenommen im Club Pacotek in Jerusalem.
Nov 27 2008
Das 80er-Jahre-Revival dauert nun schon fast länger als dier 80er Jahre selbst: Heartbreak sind nach Sally Shapiro das nächste Bandprojekt, dass uns in diesem Jahr die gute, alte Italo Disco zurück brachte, wenn auch mit einem gänzlich unterschiedlichen Ansatz: Statt zuckersüßer Mädchenmelodien gibt es hier Metal-Vocals zu hämmernden Beats. Klingt geschmacklos und bis der Hype seinen Höhepunkt erreicht finde ich das erstmal total super! Unbedingt auch das Album Lies checken.
Nov 25 2008
Gute-Laune-Musik findet hier im Blog ja auch nicht alle Tage statt: Gerade auf einer Hed-Kandi-CD, die ich in meiner Jugend mal in einem Anflug von Geschmacksverirrung gekauft habe und meiner besseren Hälfte eben auf den MP3-Player laden musste, wiedergefunden.
Nov 23 2008

There must be a hundred records with voice-overs asking, “What is house?” The answer is always some greeting card bullshit about “life, love, happiiness….” The House Nation likes to pretend clubs are an oasis from suffering, but suffering is in here with us. (If you can get in, that is. I think of one time in New York when they wouldn’t let me into the Loft, and I could hear they were actually playing one of my records on the dance floor at that very moment. I shit you not.)
Kurz vor Jahresschluss doch noch ein Anwärter auf das Album des Jahres: Den seit einigen Jahren in Japan lebenden DJ Sprinkles kennen die meisten wohl eher unter dem Namen Terre Thaemlitz, unter welchem er in den 90er Jahren vor allem auf Mille Plateaux veröffentlicht hat. Weniger bekannt ist er jedoch für sein 1993 gegründetes Label Comatonse, das erst in diesem Jahr dank des aktuellen Deep-House-Hypes ins Licht der Öffentlichkeit geraten ist. Hier widmet sich DJ Sprinkles dem House Sound, den er schon in den frühen 90ern als DJ in dem New Yorker Transsexuellen-Club “Sally’s II” aufgelegt hat.
Midtown 120 Blues zeigt uns (längst überfällig) nicht die glamouröse New Yorker Vocal-House-Variante, sondern die sogenannte Schattenseite der Glitzermetropole, zwischen Schwulenfeindlichkeit, Polizeigewalt, Drogen, AIDS und Transen-Bar, über die DJ Sprinkles auch auf einigen Tracks dieses Albums monologisiert:
House wasn’t so much a sound as a situation. The majority of DJ’s – DJ’s like myself – were nobody’s in nowhere clubs: unheard and unpaid. In the words of Sylvester: reality was less “everybody is a star,” and more “I who have nothing.”
Twenty years later, major distribution gives us Classic House, the same way soundtracks in Vietnam war films gave us Classic Rock. The contexts from which the Deep House sound emerged are forgotten: sexual and gender crises, transgendered sex work, black market hormones, drug and alcohol addiction, loneliness, racism, HIV, ACT-UP, Thompkins Sq. Park, police brutality, queer-bashing, underpayment, unemployment and censorship – all at 120 beats per minute
Eine der wichtigsten House-Platten aller Zeiten (erschienen auf dem japanischen Label Mule).
Nov 22 2008

Es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn es Technoklassiker gibt, die man sich ganz bewusst noch nie im Leben angehört hat. Wenn jedoch bereits im November der erste Schnee fällt, dann ist es wirklich Zeit, sich diesen Meilenstein der elektronischen Musikgeschichte zu Gemüte zu führen.
Diese Sammlung von Stücken, die bereits 1992 zum ersten Mal erschien, enthält Werke, die angeblich zwischen 1985 und 1992 entstanden sind. Wenn dies tatsächlich stimmen sollte, dann hat Herr Aphex Twin einige dieser elektronischen Kleinode im zarten Alter von 14 Jahren aufgenommen. Vorstellen könnte ich es mir allerdings schon, denn gerade in den 90er-Jahren genoß Richard D. James – wie er mit bürgerlichem Namen heißt – den Ruf eines musikalischen Genies. Und das nicht zu Unrecht, wie man beim Durchhören dieses Albums auch 16 Jahre nach seiner Veröffentlichung feststellen darf. Mit seinen typischen Aphex-Twin-Melodien hat er schließlich fast im Alleingang das Genre namens Electronica geschaffen. Während sich der Aphex Twin später leider in unsäglichen Drill&Bass- und Lärmorgien verzettelte, bleiben hier die Beats zaghaft im Hintergrund (daher schließlich auch der Titel Selected Ambient Works) und lassen den wunderbaren Melodien freien Lauf.
Nov 22 2008
Aus dem Jahre 1978 und somit vermutlich das älteste Stück Musik, das hier jemals gepostet wurde. Man beachte zudem bitte das stylische Schlagzeug! Könnte man sich auch ins Wohnzimmer stellen, sowas…
Nov 16 2008

Ich bin ja so etwas wie eine Datenschutzschlampe und fasziniert von der Idee des gläsernen Bürgers – und somit auch ein Fan von Google Street View (als bei meinem letzten Berlin-Besuch das Street-View-Auto an mir vorbei fuhr, habe ich mich sofort winkend auf die Straße gestellt – gleich mal gucken, ob das schon online ist). Somit finde ich das Projekt Street with a view natürlich besonders klasse: Robin Hewlett und Ben Kinsley aus Pittsburgh haben nämlich auf offener Straße mit Freunden und Anwohnern diverse, teils skurille Szenen (zum Beispiel eine Parade, einen Schwertkampf oder einen Fluchtversuch) inszeniert und ein Google-Street-View-Team eingeladen, dies mit ihren Spezialkameras zu filmen. Bewundert werden können diese Werke nun – ja wo wohl? – in Google Street View.
Nov 15 2008
- Rückenschwimmen
- Die Augen unter Wasser öffnen
- Mich nass rasieren
- Klamotten kombinieren, die farblich zueinander passen
- Einen Fahrradreifen flicken
- Einen Nagel (gerade) in die Wand hämmern
- Auf zwei Fingern pfeifen
- Brutto und Netto unterscheiden
- Pinkeln, wenn jemand daneben steht
- Kopfrechnen