Dez 31 2008
Guten Rutsch

Ich habe mich schon für die Silvester-Party schön gemacht und wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Dez 31 2008

Ich habe mich schon für die Silvester-Party schön gemacht und wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Dez 31 2008

Zomby kennt man als Dubstep-Produzenten und Labelkollegen von Burial, doch auf dieser CD geht es um ein “rough, ready and raw album of Piano rave and ‘91/’92 ‘ardkore variants”. Klingt ja erstmal vielversprechend, doch so richtig springt der Funke dieses Albums auf mich leider nicht über. Natürlich findet man hier alles, was die Frühneunziger UK-Ravetracks ausgezeichnet hat: Mosterbässe, Mickey-Mouse-Vocals und scheppernde Amen-Beats – was fehlt ist alledings der Biss der frühen Technotage, als die Welt noch nicht in Techno, Drum & Bass und Dubstep aufgeteilt, sondern alles einfach Rave war.
Trotzdem befinden sich natürlich einige Hits auf diesem Album. Mein Favorit ist der letzte Track, U Are My Fantasy (Street Fighter II Theme Remix), eine düstere Variante der poppigen Tunes von Baby D.
Dez 31 2008
In Deutschland fühlt man sich vermutlich immer noch zu cool für sowas, doch in England sind Mash-Ups immer noch ein Garant für volle Tanzflächen. Auf diesem Whitelabel von Remerge werden Janet Jackson, P!nk oder die Eurythmics mit allerhand Breakbeat-, Electro- und Technoklassikern gemixt – doch der Hit der Platte ist ganz am Ende versteckt und dürfte auch hierzulande viele Freunde finden:
Burials Meisterwerk “Archangel” wird nämlich schlicht und einfach über einen weiteren Meilenstein der Technogeschichte gelegt – Basic Channels “Phylyps Trak”. Dass dabei nichts anderes als ein Monstertrack bei rauskommt, ist klar.
Dez 31 2008

Ebenfalls auf Italians do it better ist dieses perfektes Beispiel dafür, wie man aus einem mittelmäßigen Song ein fantastisches Stück Musik machen kann, erschienen: Die Originalversion der Rubies klingt einfach viel zu steif und gewollt, als wollte eine Handvoll Lesben einen Electroclash-Song produzieren – klingt wie Pet Shop Boys für Arme.
Der TieDye Remix dagegen schmeißt all das über Bord, drosselt das Tempo und eröffnet den Stück mit einem minutenlangen Folkgitarren-Intro, in das sich von hinten langsam der Beat und ein Italo-Basslauf hineinschleichen. Die Vocals werden weit in den Hintergrund gelegt und wehen wie ein fernes Echo aus dem Disco-Himmel durch den Song. Super!
Dez 31 2008

Es geht doch nichts über grottenschlecht produzierte Musik: Nite Jewel, die ihre Songs auf dem wunderbaren Label Italians do it better veröffentlicht, nimmt ihre ohnehin mit rudimentären Mitteln produzierten Songs zudem noch auf Tape auf – und dem mumpfigen, verrauschten Klang ihrer Lieder nach zu urteilen, haben diese Tapes ihre besten Jahre auch schon lange hinter sich.
Dabei zaubert die in Los Angeles lebende Ramona Gonzalez, wie Nite Jewel im richtigen Leben heißt, mit ihrem Keyboard die fluffigsten Electro-Popsongs, die man sich vorstellen kann, aus dem Hut. Mein Favorit ist der Titelsong dieser EP: Ein funkiger, italo-inspirierter Basslauf hüpft über einen holprig gesampleten Hip-Hop-Beat, dazu singt Nite Jewel ihre ätherischen Melodien, die wie aus einer anderen Galaxie herüberwehen und von Zeit zur Zeit dringt ein an kalter, an Kraftwerk erinnernder Synthie-Sprenksler durch das Rauschen.
Auf youtube kann man Nite Jewel übrigens auch einen Song live vortragen sehen.
Dez 30 2008
Über die Feiertage endlich mal Zeit gefunden, mich im iphone-Application-Store umzusehen – denn irgendwie muss man sich ja im Pauschal-Touristen-Flieger gen Süden die Zeit vertreiben.
Ein Highlight aus der Spiele-Abteilung ist touchPhysics: Mit einem virtuellen Buntstift malt man Striche und Kreise auf eine wechselnde Schreibunterlage (z.B. ein Notizblock oder ein Stück Pappe), welche dann von der Schwerkraft angezogen zu Boden fallen und im Idealfall einen Ball treffen, den man zu einem bestimmten Punkt auf dem Bildschirm bugsieren muss. Sehr schlicht, aber auch sehr elegant!
Wer seine Social-Community-Kontakte auf einem Blick verwalten möchte, kann dies kinderleicht mit Nimbuzz tun: Dank dieser praktischen Application kann man nicht nur sehen, wer von seinen Skype-, Facebook-, ICQ- oder GoogleTalk-Freunden (und viele weitere Social-Dienste werden natürlich auch unterstützt) gerade online ist, sondern natürlich auch mit ihnen chatten.
Unverzichtbar ist natürlich auch die last.fm-Application für das iPhone und den ipod Touch: Funktioniert genau wie auf dem großen Rechner, deswegen muss ich wohl nicht viel mehr dazu sagen.
Für Nerds, die Wert auf Stil legen, empfehle ich dann noch das kleine Programm namens Banner: Einfach einen kurzen Text eintippen und schon läuft dieser in Form einer Leuchtreklame über das Display. Kommt bestimmt gut im dunklen Club, wenn man seinem Liebsten quer über die Tanzfläche etwas mitteilen möchte.
Ach ja, und twittern tue ich mit TwitterFon.
Dez 28 2008

Ein Sex-Gewürz – habe ich ja schon ewig gesucht und gestern endlich beim Einkaufen im Supermarkt hier auf dem Dorf entdeckt. Werde ich auf jeden Fall ins Essen mischen, wenn wir das nächste Mal Gäste haben!
Dez 27 2008
Wo wir gerade bei Alcazar waren, poste ich doch gleich Army of Lovers hinterher. Wollte ich eh immer schon hier im Blog in Erinnerung rufen, hab mich aber nie getraut: Denn schwuler geht es nun wirklich nicht mehr. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, dass das mal auf MTV rauf und runter lief.
Dez 27 2008
Zugegeben: Bevor ich diese Disco-Perle aus dem Jahr 1980 entdeckte, kannte ich nur die Coverversion “Crying at the discoteque” von Alcazar (und dass ich die auch beim heutigen Hören gar nicht so schlecht finde, könnte auch daran liegen, dass ich in dem Video gerade Alexander Bard von Army of Lovers entdeckt habe – und die waren schließlich auch großartig).
Dez 27 2008
Mein Kollege Plautzenpaule hat das Italo-Disco- und 80er-Jahre-Funk-Fieber in mir ausgelöst. War mir ja bisher gar nicht so bewusst, dass Italo Disco das Bindeglied zwischen Disco und (Chicago) House war. Und so wie Alexander O’Neal in diesem Song würde Kanye West heute bestimmt gerne klingen.