Am kommenden Wochenende findet in Moskau der Eurovision Song Contest 2009
statt und sorgt damit für einen großen Auflauf von Schwulen in diesem leider immer noch so homophoben Land. Die Behörden wollen das Verbot einer schwulen Demonstration – die von den Veranstaltern auf den selben Tag wie der Eurovision Song Contest gelegt wurde – mit allen Mitteln durchsetzen und kündigen ein hartes Vorgehen gegen Menschen, die am 16. Mai für die Rechte von Lesben und Schwulen demonstrieren wollen, an. Wie in den letzten Jahren ist der Protestmarsch offiziell verboten worden, und man darf mit schwulenfeindlichen Gegendemonstrationen wie im finstersten Mittelalter rechnen.
In diesem Jahr zählen die Stimmen der Anrufer leider nur noch 50%, da eine sogeannte Expertenjury mit bestimmen darf, welcher Song gut war und welcher schlecht. Google sagt uns Deutschen derweil den 12. Platz voraus. Wie das funktioniert? Auf diese Werte kommt Google durch die Analyse der Suchlogs aller Teilnehmerländer. Wie beim Grand Prix werden dabei zwischen 1 und 12 Punkten vergeben. Je häufiger einer der Interpreten gegooglet wird, desto höher ist also dessen Punktzahl.
