Nachdem ich nun mehrmals darum gebeten wurde, doch wieder mal etwas zu bloggen, beginne ich zum Aufwärmen mal mit einigen Ausflugstipps für Londonurlauber.
Im Januar lernte ich auf Gran Canaria eine lustige Gruppe Engländer kennen und verbrachte mit Ihnen eine unglaublich Nacht, die mein Leben veränderte. 9 Monate später ist das Ergebnis dieser Nacht nun endlich geboren bin ich mittlerweile 4x in diesem Jahr in London gewesen – und fühle mich dort schon wie zu Hause. Allen Londonbesuchern, die die Stadt abseits der ausgetreten Sightseeing-Pfade zwischen Buckingham Palace, Tower Bridge und Big Ben erkunden wollen, empfehle ich einen Ausflug nach Greenwich:

Greenwich liegt im Süd-Osten Londons, am anderen Ufer der Themse – und sobald man aus dem Tunnel, der unter dem Fluss hindurch führt, wieder das Tageslicht erblickt, fühlt man sich wie in einer anderen Welt. In Greenwich gibt es nicht nur malerische Gebäude, unzählige kleine Läden und Cafes und einen tollen Kunsthandwerkermarkt (in dem man übrigens auch mein Headerbild als Gemälde käuflich erwerben kann), sondern vor allem auch den riesigen Greenwich Park mit einem Hügel in der Mitte, auf dem das ehemalige Royal Greenwich Observatory, durch welches der Nullmeridian verläuft, zu besichtigen ist. Von hier hat man einen wunderbaren Blick über ganz London, insbesondere aber die Isle of Dogs mit den höchsten Gebäuden Großbritanniens sowie das restliche East End.

Man kommt zwar auch mit der U-Bahn nach Greenwich, aber noch toller ist es natürlich mit dem Boot: Vom Londoner Stadtzentrum aus geht man am Besten zum Westminster Millennium Pier, wo man eine der vielen Fähren flussabwärts (in östlicher Richtung) nehmen kann. Für die Rückfahrt ins Zentrum von London sollte man dann mit dem Docklands Light Railway (DLR) von der Station Cutty Sark oder Greenwich fahren. Die Bahn fährt direkt durch das moderne Geschäftszentrum mit seinen imposanten Wolkenkratzern. Hier sollte man nochmal an der Canary-Wharf-Station aussteigen, um die Glasfassaden zu bestaunen oder an einem der Docks am Wasser zu sitzen: am West India Quay gibt es zum Beispiel zahlreiche gute Restaurants, wo man besonders abends gut sitzen und die leuchtenden Glasfassaden bestaunen kann. Unter den Bürotürmen befinden sich zudem zahlreiche Einkaufspassagen, in die sich nur sehr selten ein Tourist verirrt.
