Schlesien-Reise: Ahnenforschung in Zobten am Berge und Klein Kniegnitz (Ksieginice Male)

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Ich betreibe zwar keine Ahnenforschung: Doch nach fast 20 Jahren habe ich mich endlich von meinem Vater Georg Vogelsteller (jüngster Sohn von Max und Ida Vogelsteller) dazu überreden lassen, gemeinsam mit ihm seinen Geburtsort Zobten am Berge (die polnische Stadt Sobótka) in Schlesien zu besuchen. Sie liegt etwa 30 km südwestlich von Breslau zu Füßen des Zobtenbergs. Wie der Zufall es so wollte, wurde meine Schwiegermutter nur etwa 20 km entfernt in der niederschlesischen Kleinstadt Zabkowice Slaskie (deutsch: Frankenstein) geboren, so dass mein Mann und ich uns gemeinsam mit Vater und Schwiegermutter auf den Weg zu unseren schlesischen Wurzeln nach Polen machten. Idealer Stoff, um mein Reiseblog mit neuen Inhalten zu füllen!

Zobten am Berge: Ahnenforschung in Schlesien

Mein Vater war noch ein Baby, als er gemeinsam mit seiner Mutter und seiner großen Schwester aus dem Heimatort Zobten am Berge in Schlesien vertrieben wurde und nach der Flucht in seiner späteren Heimat in Groß Berkel nahe Hameln ankam. Bevor ich über unseren Ausflug in die Familienvergangenheit berichte, möchte ich meinen Lesern jedoch eine Fakten über den Ort nennen:

  • Der heutige polnische Name des Ortes lautet Sobótka
  • Landkreis: Breslau
  • Anzahl Einwohner: 6968 (30. Jun. 2014)
  • Zobten liegt Füßen der Sleza (Zobtenberg)
  • Der Zobtenberg ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Breslauer Bevölkerung
  • Offizielle Internetseite: http://www.sobotka.pl
Geburtshaus meines Vaters in Zobten am Berge, Schlesien

Geburtshaus meines Vaters in Zobten am Berge, Schlesien

Das Geburtshaus meines Vaters in Zobten am Berge / Sobótka steht noch heute unverändert. Im Wohnzimmer des Hauses steht noch heute ein Kamin, den einst mein Onkel während seiner Lehre gebaut hatte. Da mein Vater und seine Lebensgefährtin in den vergangenen Jahren bereits öfters nach Zobten gereist sind, kennen sie die heutigen Hausbewohner bereits persönlich. Das ältere Ehepaar empfängt die deutschen Bewohner stets mit der typisch polnischen Gastfreundschaft und ehe man sich versieht, ist der Tisch bereits mit Kaffee und Kuchen gedeckt. Obwohl mein Vater kein Polnisch und die Bewohner kein Deutschs sprechen, klappt die Verständigung mit Händen und Füßen erstaunlich gut.

Farbenfrohe Häuser in Zobten am Berge (Sobotka) in Schlesien

Farbenfrohe Häuser in Zobten am Berge (Sobotka) in Schlesien

Nur eine Straße vom Geburthaus meines Vaters entfernt, fanden wir diese farbenfroh angemalten Häuser in einer Straße in Zobten am Berge / Sobótka.

Jesus-Statue vor der Kirche in Zobten am Berge, Schlesien

Jesus-Statue vor der Kirche in Zobten am Berge, Schlesien

Die katholische Kirche erfreut sich in Polen auch heute noch großer Beliebtheit: Am Sonntagmorgen wurden wir nicht nur von Glockengeläut geweckt, sondern die Kirche platzte während des Gottesdienstes aus allen Nähten. Für mich erstaunlich (und auch ein wenig erschreckend): Hier in Polen gehen nicht nur die alten Leute in die Kirche, wie ich es aus meiner Kindheit und zu Zeiten meiner Konfirmation in Erinnerung habe. Stattdessen besuchen hier auch die jungen Leute den Kirchengottesdienst – und das nicht nur am Sonntag, sondern auch unter der Woche.

Diese Jesus-Statue steht vor der Kirche in Zobten, schräg gegenüber vom Geburtshaus meines Vaters.

Hund am Fenster in Sobotka

Hund am Fenster in Sobotka

Nein, dieser polnische Hund in einem Fenster in Sobótka war nicht ausgestopft, wie wir zuerst dachten, sondern tatsächlich lebendig.

Klein Kniegnitz (Ksieginice Male) in Schlesien: Auf den Spuren der Familie

Von Zobten aus unternahmen wir noch einen Ausflug ins nahegelegene Klein Kniegnitz (polnisch Ksieginice Male). Auf dem örtlichen Friedhof liegt Verwandtschaft der Vogelstellers begraben.

Friedhof Klein Kniegnitz, Ksieginice Male, Schlesien

Friedhof Klein Kniegnitz, Ksieginice Male, Schlesien

Der Ort Klein Kniegnitz ist noch deutlich kleiner als Zobten am Zobtenberg und besteht eigentlich nur aus vereinzelten Häusern, einigen Bauernhöfen, einer Kirche und einem Friedhof.

Kirche in Klein Kniegnitz, Schlesien

Kirche in Klein Kniegnitz, Schlesien

Auf der Dorfstraße von Ksieginice Male waren keine Menschen zu sehen, nur ein Hund streunte durch die Ortschaft. Doch unsere Anwesenheit blieb nicht unbemerkt: Schatten hinter den Vorhängen und wackelnde Gardinen zeigten uns, dass wir von den Bewohnern aufmerksam beobachtet wurden. Fast kam man sich vor, wie in einem Horrorfilm, der in einer Geisterstadt spielt. Es dauerte jedoch nicht lange und an einem der Dorfhäuser öffnete sich eine Tür. Wir warteten gespannt, was nun passieren würde.

Gräber auf dem Friedhof in Klein Kniegnitz

Gräber auf dem Friedhof in Klein Kniegnitz

Durch amerikanische Horrorfilme geschult, rechnete ich fest damit, dass mindestens ein Bauer mit Heugabel aus der Tür gestürmt käme, um uns aus Klein Kniegnitz zu vertreiben. Doch die Realität zweigte natürlich weit von meiner überschäumenden Fantasie ab: Aus dem Haus kam eine freundliche Frau, die sogar sehr gut Deutsch sprach. Offensichtlich war sie es bereits gewohnt, dass deutsche Staatsbürger in das winzige Kaff kommen, um die Wurzeln ihrer Ahnen zu erforschen. So kannte sie nicht nur die Namen unserer Familie, sondern konnte auch noch erklären, wer in welchem Haus gelebt hatte. Ihre Angaben deckten sich mit den Aussagen meiner Tante, welche sich im Gegensatz zu meinem Vater noch an das Leben in Schlesien vor dem Zweiten Weltkrieg erinnern konnte, da sie fast 10 Jahre älter ist als er.

Blick vom Friedhof über Klein Kniegnitz

Blick vom Friedhof über Klein Kniegnitz

Nachdem wir am ersten Tag unserer Schlesienreise Zobten am Berge und Klein Kniegnitz besucht hatten, ging es am nächsten Tag nach Frankenstein, den Geburtsort meiner Schwiegermutter.

24 thoughts on “Schlesien-Reise: Ahnenforschung in Zobten am Berge und Klein Kniegnitz (Ksieginice Male)

  1. Hallo lieber Ahnenforscher,

    vielen Dank für die interessanten und berührenden Bilder und Texte;

    insgesamt habe ich jedoch den Eindruck, dass für die deutsch-polnischen Beziehungen noch viel Aufklärungs- und Versöhnungsarbeit zu leisten ist.

    MfG, Verena Stuckmann

  2. Liebe Frau Stuckmann, vielen Dank für Ihren Kommentar. Da haben Sie sicher Recht, denn ich habe mich nie mit dieser Thematik befasst. Da mein Vater jedoch nicht jünger wird, habe ich ihm zu liebe diese Reise mit ihm unternommen, ohne zu wissen, was mich erwartet.

  3. Lieber Mario Vogelsteller,
    vom 16.-19.03. habe ich mit meinem Sohn Zobten am Berge besucht. Da wir in dem Hotel Sleza übernachteten haben wir Dein Vaterhaus nicht übersehen. In Zobten bin ich auf der Suche nach Vorfahren zum Fam.-Namen Schote. Im Internet-Adressbuch von 1929 fand ich Alfons Schote, Strehlener Str. 34 . Er leitete zu diesem Zeitpunkt das Baugeschäft und vermutlich ein Sägewerk seines Vaters Carl Schote. Die Brüder von Alfons waren Karl, Johannes (*1880), Max (*1882), alle geboren in Zobten. Auf der Suche bin ich nach einer Geburtsurkunde des Vater (*1858) um Namen seiner Eltern zu erfahren.
    Meine Frage an Dich: Wie heißt die Strehlener Str. heute. Befinden sich Kirchenbücher von 1858 im kirchlichen Archiv ul. sw. Jakuba 10 ? Vielleicht kann Dein Vater mit Detailinformationen helfen. Herzliche Grüße von Fritz

  4. Guten Tag, Herr Vogelsteller.
    Ja, es ist schon Interessant, nach seinen Vorfahren zu suchen.
    Auch meine Großeltern stammen aus Schlesien, dem Nachbarort von Klein Kniegnitz. Aus Erzählungen meiner Oma habe ich die Heimat wie ein 2. Zuhause nach persönlicher Besichtigung erlebt. Unsere Vorfahren liegen höchstwahrscheinlich auf dem Friedhof in Klein Kniegnitz. Sie stammen aus dem Ort Bankwitz bzw. früher Burghübel und hatten dort einen Gasthof am Fuße des Zoptenberges.
    Viele Grüße von Heidi

  5. Unser alter “Zutaberg” – Zobten … Ich wurde in Silingtal/Silsterwitz – direkt am Fuße des Berges geboren – und habe noch gute Erinnerungen an die Heimat – bin Jahrg. 1936 und war zehn Jahre alt, als wir ausgewiesen wurden …
    Wir waren auch schon einmal kurz dort – (von einer Reise nach Stonsdorf ) mein Mann stammt aus Oels . MfG !

  6. Hallo, wirklich schöne Bilder, vor allem aus Klein-Kniegnitz. Meine Mutter (geb.1935) hat sich besonderes über diese Bilder aus der “alten Heimat” gefreut.S ie ist eine geborene Tänzer. Ihre Mutter stammt aus dem Nachbarsort Schwentnig (Steiner). Auch meine Vorfahren müssten auf dem Friedhof von Klein-Kniegnitz liegen, gibt es dafür Hinweise, denn die Nachforschungen erweisen sich als sehr schwiegrig.
    Liebe Grüsse Dagmar

  7. Vielen Dank, liebe Dagmar! Ich freue mich, dass ich deiner Mutter mit den Fotos eine Freude machen konnte! :-)

  8. Hallo,
    ich finde Ihren Reisebericht wirklich interessant und habe mich sehr über die (mir noch unbekannten) Bilder aus Zobten gefreut! Ich bin eine geborene Gühmann und meine Vorfahren hatten dort eine Tabakwaren/Papierwarenhandlung am Ring Nr.12 (das Haus existiert leider nicht mehr). Vielleicht kennen Sie ja auch den P.R. Gühmann Verlag, es sind noch zahlreiche Ansichtkarten von damals im Umlauf. Leider ist es mir momentan nicht möglich, dort selbst einmal hinzureisen, deshalb freue ich mich immer, neue Bilder und Eindrücke von dort zu finden.
    Also herzlichen Dank und viele Grüße aus Berlin,
    Linda Pfeiffer

  9. meine Schwiegermutter ist von Klein-Kniegnitz, sie heißt Margot geb. Buchwald und wohnte in dem Gut mit ihren Eltern und Geschwistern. Sie mussten dann nach dem Krieg ausgewiesen und ist mit einem der Trecks in den Westen gekommen. Zuerst über Desau und dann Regensburg.

  10. Könnte bitte der Kontakt zu Linda Pfeiffer in Berlin hergestellt werden? (10. November 2015)
    Wenn sie eine geborene Gühmann ist, könnten wir verwandt sein, da ich eine Gühmann-Urgroßmutter aus Zobten habe.

  11. @Fritz Schote – Du fragst: “Wie heißt die Strehlener Str. heute. Befinden sich Kirchenbücher von 1858 im kirchlichen Archiv ul. sw. Jakuba 10 ?”

    1. Die Strehlener Str. begann wie die heutige Ulica Adama Mieczkiewicza östlich des unteren Rings (Rynek) ab der Reichenbacher Str./Ulica gen. Tadeusza Kosziuski.
    google:
    https://www.google.de/maps/@50.8976801,16.7463079,18z
    http://fotopolska.eu/105661,obiekt.html (ul Adama Mieckiewicza No. 31 – heute)

    2. Ich suche auch demnächst ERNSTHAFT nach den Kirchenbüchern von Zobten am Berge (vor dem Krieg). Meines Wissens müssten sie in Breslau im Diözesanmuseum der Katholischen Kirche aufbewahrt sein. Als ich Pfingsten 2015 in Sobótka und Wroclaw war, war wegen der Feiertage keine nähere Recherche möglich.

    3. Es gibt Bilder der alten Strehlener Str. bis zum “letzten Tag des alten Zobten”, denn die bereits (Gottseidank) völlig von Einwohnern geräumte Stadt Zobten (inklusive Gorkau/Górka) wurde am 7.Mai 1945, einen Tag vor Kriegsende, aufgrund des völlig wahnsinnigen “Verteidigungskampfes” deutscher Truppen dann doch noch zu ca. 50% von russischen Panzern zerstört.
    http://fotopolska.eu/Sobotka/u153227,Rynek.html
    1. Foto zeigt den unteren Ring, das Bild von 1834 zeigt das Wirtshaus zum Goldenen Hirsch mit Studenten aus Breslau, heute “Unter dem Hirsch”=Go?ciniec “Pod Jeleniem” (Rynek 8), links hoch nach Süden geht es zur Kirche und zur Bergstr./ul. sw. Jakuba. Beim Museum etwas weiter oben finden sich einige alte Grabsteine aus der deutschen Zeit.

    4. Meine Großmutter und die vier Schwestern meines Vaters konnten also vorher von Schlesien aus nach Leipzig fliehen, später weiter in den Westen.

    Meine Familie ist im Adressbuch des Kreises Schweidnitz von 1929 im Internet unter Janke, Paul (mein Großvater *1878, + ca. 1938) in der Bergstr. 13 zu finden. Diese Adresse ist genau das Pfarrhaus/Plebania in der heutigen Ulica Swietego Jakuba (die Kirche gegenüber ist St. Jakob), denn mein Großvater war dort der damalige Kirchenküster. So befinden sich im Besitz meiner Familie noch Bilder aus dem Garten hinter dem Pfarrhaus. Leider war der Pfarrer nicht ansprechbar an Pfingsten, so konnten wir nicht hinter dem Haus “vergleichen”.
    http://adressbuecher.genealogy.net/entry/book/29

    Die handschriftlichen Aufzeichnungen aus alten kirchlichen Quellen meiner Familie gehen bis etwa 1820 zurück – Janke wanderten von Generation zu Generation immer einen Ort im Urzeigersinn um den Zobtenberg herum.

    Unter fotopolska.eu findet man übrigens in sehr beeindruckender Weise Fotos usw. zu fast jedem Haus in Sobótka, auch aus der deutschen Zeit vor 1945.

    Auf dem Friedhof (Cmentarna) der Stadt finden sich nur ein paar Gräber mit deutschem Namen aus der letzten Zeit, sonst polnische Namen, bei denen wiederum kein Geburtsort angegeben ist. Die heutigen polnischen Bewohner der Stadt sind zumeist Nachkommen der aus dem seinerzeitigen Ostpolen vertriebenen Bewohner aus der Gegend von Lemberg …. Ihr “Dialekt” soll dem ein bisschen anklingen, was ich nicht beurteilen kann, da ich kein Polnisch spreche im Gegensatz zu meiner deutsch-russischen Lebensgefährtin.

    @Gühmann am Ring – davon existieren Fotos bei fotopolska.eu.

    Wichtig ist folgende Bemerkung bei Vergleich von alten und neuen Adressen:
    Nicht nur in der Bergstr. waren die Häuser auf der linken Seite ungerade Hausnummern (z.B. die heute rot gestrichene) damalige Schule, in der der Oberlehrer Otto Exner unterrichtete (dessen Sohn Josef Exner mit der jüngsten Schwester Johanna, geb. Janke *1911-1996 meines Vaters Paul Janke *1920, +1989 verheiratet war.
    Dieses Haus trägt heute eine gerade Hausnummer. Vgl. Pfarrhaus Bergstr. 13 = Plebania, ul. sw. Jakuba 10!!! Das müsste bei der Suche helfen.

    Viel Spaß am Forschen, es lohnt immer.

  12. @Mario Vogelsteller (Sohn von Georg Vogelsteller, der wiederum jüngster Sohn von Max und Ida Vogelsteller). Das zuerst oben von Dir abgebildete Haus in der Bergstr. 11/ul. sw. Jakuba 8, in dem Dein Vater geboren wurde, ist die vormalige Königliche Försterei:
    http://fotopolska.eu/36978,obiekt.html. Das erste Bild hier bei Fotopolska ist von etwa 1920 – dem Jahr, in dem mein Vater geboren wurde im Haus Nr. 13 – links daneben – das Pfarrhaus!
    Das Haus links daneben ist das Pfarrhaus Bergstr. 13, ul. sw. Jakuba 10, in dem u.a. mein Vater geboren wurde.
    http://fotopolska.eu/Sobotka/b37436,Plebania.html?f=143174-foto

    Aus den Erzählungen meines Vaters kenne ich den Namen des seinerzeitigen Bewohners des Geburtshauses Deines Vaters, Bergstr. 11: Ein Förster SCHUPPIUS, s. Adressbuch 1929
    http://adressbuecher.genealogy.net/addressbooks/place/object_186081?sort=address&max=25&order=asc&start=S.
    http://adressbuecher.genealogy.net/addressbook/entry/547461191e6272f5cfe8c8b5

    Es gab aber auch noch Vogelsteller in Zobten:
    http://adressbuecher.genealogy.net/addressbook/547461181e6272f5cfe8b971?offset=50&start=V&max=25
    Vogelsteller Eduard Zimmermann Zobten Schweidnitzer Straße 10
    Vogelsteller Max Lackierer Zobten Reichenbacher Straße 12
    GLG, M. Janke

    Ring 13: Gühmann:
    http://adressbuecher.genealogy.net/addressbook/547461181e6272f5cfe8b971?sort=placeName&max=25&order=desc&start=G

  13. Liebe Zobtener, mit großer Freude bin ich eher zufällig auf diese Webseite gestoßen, und zwar in dem Moment, als ich gerade dabei war, meine ERINNERUNGEN für Tochter und Neffen/Nichten aufzuschreiben. Ich bin 1942 in Zobten in der Strehlener Straße Nr. 5 geboren. Meine Eltern Heinrich und Frieda Nissel betrieben ein kleines Fuhrgeschäft. Im Juli 1946 haben wir Zobten verlassen (müssen). Vater stammt von dem o.g. Anwesen, die Mutter, geb. Klimpke, aus Gorkau. Aus Gesprächen sind mir z. B. die Namen Vogelsteller und Hindemit (Metha) geläufig. 1994 habe ich Zobten besucht und dort in unserem ehem. Haus die polnische Familie angetroffen, die 1945 bei uns einzog. Sie war sehr freundlich. Gern würde ich mehr über früher erfahren. MfG Friedhelm

  14. Gerade habe ich einiges von ehem. Zobtenern gelesen. Auch ich war mit meinem Vater Hans Blümel Schweidnitzer Strraße (Mühle und Bauernhof) Anfang der 1990er Jahre in Zobten. Vielleicht gibt es noch mehr Fotos von früher. Mein Vater hatte hatte nicht sehr viele Fotos.
    Vielleicht hat ja jemand noch mehr Fotos aus dem alten Zobten.

  15. Hallo Friedhelm.

    Meine Nissel-Vorfahren stammen aus dem Kreis Neumarkt bzw. auch Liegnitz.
    Ich würde mich freuen wenn du mich zwecks Ahnenaustauschs kontaktieren würdest.
    Meine Mail: tom.nissel@googlemail.com

    Vielen Dank und herzliche Grüße aus Chemnitz
    Tom

  16. Ich habe 27.06.16 Gorkau besucht, ein Bild vom Schloss habe ich noch, mein Grossvater Ernst Schröter ist in Gorkau gebohren ,1912 gestorben. wer hat noch Informationen,Danke!

  17. Hallo, bin auch gerade hier gelandet und war auch mit meinem Vater in Zobten. Vielleicht kennt Ihn ja sogar noch jemand. Georg hat am Ring 6 gewohnt und auch der Gasthof Goldenes Kreuz hat zu uns gehört. Irgendwie fühle ich mich dem Ort verbunden. Viele Grüsse Matthias Schirduan

  18. Bin durch Zufall auf diese Seite gekommen.Selbst bin ich in Rogau-Rosenau ,KRS Breslau( vormals Schweidnitz) geboren.
    Interesse an den angegebenen Orten Klein Knignitz und besonders Frankenstein habe ich.

    Als unsere Dorfgemeinschahaft während des zweiten Weltkrieges wegen des Anrückens der Russen nach Grenzeck flüchtete, wurden unsere Kirchenbücher einer Metzgersfrau aus Frankenstein übergeben, um diese in einem Klarissenkloster unterzubringen,bin welchem schon viele Kirchenbücher untergebracht waren.
    Vielleicht weiß jemand von diesem Vorfall bzw. kann Auskunft über den Namen der Frau machen. Kann jemand dieses Kloster mit Namen benennen? Desweiteren bin ich an Allem aus der Umgebung von Rogau-Rosenau und Zobten interessiert.

    Ernst Lischke

  19. Hallo
    Hab gelesen das Heidi Hindemith ein Wirtshaus in Bankwitz erwähnt hat.War es das Wirtshaus Hindemith ?Wilhelm und Oswald Hindemith ?Bitte um Kontakt.
    Danke und liebe grüße.

  20. Hallo,

    Ich heiße Marcin und ich wohne in Klein Kniegnitz.
    Wenn Sie Informationen über das Dorf oder Fotos erhalten
    möchten, können Sie mir Ihre E-Mail-Adresse geben.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Marcin J.

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