Hausbesichtigung

Da die Freunde von Freunden und The Selby mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht den beschwerlichen Weg zu mir nach Minden auf sich nehmen werden, muss ich meine bescheidene Bleibe halt mal selbst in Bildern festhalten:

Disco Dracula

Ich habe heute einen trashigen Disco-Mix aus gerippten Youtube-Videos gemacht. Die Soundqualität lässt daher leicht zu wünschen übrig, allerdings finde ich, dass der dreckige Sound ganz gut zu den alten Perlen passt. Disco muss auch mal weh tun.

1. Teddy Pendergrass – You can’t hide from yourself (Dimitri from Paris Remix)
2. Fantasy – Live the Life I Love (Instrumental)
3. Fat Camp – You know you make me feel brand new
4. Elaine & Ellen – You made me do it again
5. Dexter Wansel – Disco Lights (12″ Version)
6. Hot Blood – Soul Dracula
7. Sparks – Beat The Clock (Extended Mix)
8. Gwen Guthrie – Peanut Butter (Larry Levan Mix)
9. Black Gold – C’Mon Stop
10. Jimmy Ross – First True Love Affair (Larry Levan Mix)
11. Rene & Angela – I love you more (12″ Promo)
12. Patti Austin – Do you love me (Disco Mix)
13. BB&Q Band – On The Beat (Original 12″ UK Version)
14. Chicago – Street Player (12″ Disco Mix)

Disco Dracula by beingboring

Externsteine

Was aussieht wie eine World of Warcraft-Kulisse, sind in Wirklichkeit die Externsteine während eines Familienausflugs zu Omas 83. Geburtstag.

Without you

A visual exploration of London’s industrial suburbia by Tal Rosner.

808 Bass Love

Gleich vier Stücke meines neuen Mixes tragen das Wort Love im Titel. Außerdem gibt es viele Roland 808-Beats und jede Menge Bass zu hören – da lag der klangvolle Name 808 Bass Love auf der Hand.
Der Mix beginnt mit dem fantastisch langsamen Love Nothing von Andy Stott auf Modern Love (schon wieder Liebe!). Anschließend wandeln wir mit Kowton und dBridge in abseitigen Dubstep-Gefilden, bevor es mit Lowtec wieder in eine housigere Richtung geht. Danach folgt eine ultradeepe Phase mit Mohlao und Murmur, beide Platten sind auf dem leider sehr unterschätzem Label Meanwhile erschienen, und eigentlich wollte ich einen kompletten Mix in genau diesem Stil machen. Stattdessen habe ich jedoch wie immer einen All-Time-Favourite ausgegraben, den ich schon immer mal in einem Mix unterbringen wollte: Boy George mit seinem Projekt Jesus Loves You, gefolgt von Redshape, den ich eigentlich gar nicht mag, aber in diesem Fall passte sein Track sehr gut. Für mehr Spaß auf der Tanzfläche gibt es dann noch einen lustigen Breakbeat-Track aus den 90ern, gefolgt von Tensnake, einem meiner derzeitigen Lieblingsproduzenten, zu dessem Retro-Sound der 80er-Jahre Funk-Track von Alexander O’Neal sicherlich eine Inspiration gewesen ist. Und dann ist der Mix nach nur knapp 52 Minuten auch schon wieder zu Ende.

Tracklisting:
01. Andy Stott – Love Nothing
02. Kowton – Basic Music Knowledge
03. dBridge – Love Hotel
04. Lowtec – Workshop 10
05. Mohlao – Individual
06. Murmur – Magnetic
07. Jesus Loves You – Generations Of Love (Andrew Wooden Mix)
08. Redshape – Steam
09. Son’z Of A Loop Da Loop Era – Far Out
10. Tensnake – Coma Cat
11. Alexander O’Neal & Cherrelle – Saturday Love

Download 808 Bass Love DJ Mix

Unneccesary things

Songs for the weekend

Kowton – Basic Music Knowledge [Idle Hands]
Kyle Hall – Ghosten [Third Ear Recordings]
dBridge – Love Hotel [Exit Records]
Andy Stott – Love Nothing [Modern Love]
House Of House – Rushing To Paradise (Walkin’ These Streets) [HOH1]
Lowtec – Workshop 10 [Workshop]
Tama Sumo & Prosumer – Rarified (The Oliverwho Factory Mix) [Ostgut]
Mystic Institute – Ob-Selon Mi-Nos (Re-Painted by Global Communication) [Evolution / Universal Language Productions Ltd.]
Mary Cigarettes – I’m Not A Bad Girl [Soundcloud]

Canary Wharf

Gerade in einem alten Fotoalbum wiedergefunden: Canary Wharf 1995 (oben) und 2009 (unten) – beide Male vom selben Standpunkt aus fotografiert. Finden Sie die Fehler im 2. Bild.

Mein erstes DJ-Set


Von einem DJ Set zu sprechen, wäre übertrieben: Doch immerhin hatte ich am Pfingstsonntag die Ehre, zum ersten Mal eine öffentliche Veranstaltung zu beschallen. Ort des Geschehens war der Stand der Vulkan Sauna auf dem Hannover Pride, ein schwullesbisches Straßenfest, dass einen CSD-Ersatz darstellen soll.

Als äußerst angenehm empfand ich es, keine feierfreudige Menge zum Tanzen bringen zu müssen, sondern lediglich die Szenerie bestehend aus einem Getränkestand, einer Bratwurstbude und vier Feuerwehrtischen mit Klappbänken musikalisch zu untermalen. Dies gab mir die Freiheit, zehn Stunden lang die Musik zu spielen, die ich wollte: Während der Steintorplatz sich langsam füllte ein wenig Sade und Mariah, den Nachmittag über eine Prise Eurodance, Italo Disco und schwuppenfreundlichen House, und abends, nachdem das Programm auf der Hauptbühne beendet und der Lärmpegel somit gesunken war, holte ich einige meiner eigenen Mash-Ups aus der Kiste. Den schwulen Bärenclub, die diversen Transen und Familien mit Kinderwagen schien auch das Einstreuen von Joy Orbison, Instra:mental oder Tensnake nicht sonderlich zu stören. Überraschung des Tages: Nicht eine einzige Beschwerde und – fast noch schöner – nicht ein einziger Musikwunsch. Stattdessen am Ende sogar ein wenig Lob (“Die Musik hier war viel besser als vorne auf der Bühne”) und eine Frage nach dem Namen eines Songs (“You got the love” von Candy Staton). Für mich ein äußerst gelungener Tag.

Definition of Underground House Music

Das gesamte Schreiben war übrigens zwei DIN A4-Seiten lang.

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