Beach House – “Teen Dream”

Das Album Teen Dream der Band Beach House klingt wie verblichene Polaroid-Fotos eines wunderbaren Sommers am Strand, “verwaschen” ist das Adjektiv, mit dem sich der Sound dieser Platte am Besten beschreiben lässt: Ein Kunststück, wie Beach House es schaffen, alle Songs auf “Teen Dream”  gleichzeitig so entrückt und trotzdem unglaublich eingängig wirken zu lassen. Alle zehn Songs klingen, als wären sie Sixtiespopklassiker gewesen, bevor Beach House sie durch ihre Entschleunigungsmaschine gedreht haben. Der unumstrittene Höhepunkt des Albums ist für mich der Song “Norway”, dessen Slidegitarren dermaßen vor sich leiern, dass selbst hartgesottene Ohren wie meine erstmal einen kleinen Nervenzusammenbruch bekommen, aber sofort von dem unglaublich schmissigen Refrain wieder mitgerissen werden. Auch wenn solche Musik sonst gar nicht meine Richtung ist, ist “Teen Dream” endlich mal wieder ein Album, das man vom Anfang bis zum Ende an einem Stück durchhören kann. Und einen Namen für dieses Genre gibt es anscheinend auch schon: Dream Pop.

5 Responses to “Beach House – “Teen Dream””

  1. …und die beiden Vorgänger-Alben sind nun auch nicht wirklich von schlechten Eltern! Apropos “verwaschen” – dieser Tage auch wärmstens zu empfehlen: Washed Out (ernestgreene.blogspot.com) und Toro Y Moi (toroymoi.blogspot.com)

  2. Blogbeitrag über Toro Y Moi ist schon in Arbeit ;-)

  3. Prima! Wir sind gespannt… ;-)

  4. Etwas… ähm… off-topic, aber mangels Twitter einfach mal hier: Aus welcher Mülltonne kann ich mir denn nun das öde Pawel-Album rausfischen?! ;-)

  5. ach… jetzt weiß ich endlich, wer hier so alles heimlich mitliest!? ;-)

Leave a Reply