Burial – Untrue


Jetzt ist mir auch klar, wieso das Album Untrue heißt. So gut, das kann einfach gar nicht wahr sein.

Auf dem Debutalbum mochte ich ja nur zwei, drei Stücke, der Rest war wir zu sehr Gefrickel. Untrue ist wesentlich glatter im Sound, und dazu fast jeder Track mit Vocals garniert. Und auch wenn diese bis zur Unkenntlichkeit zerhackt und gefiltert wurden, geben sie der Musik genau die Eleganz und das Feierliche, was anderen Dubstep-Stücken (und nicht nur denen) fehlt. Mich eben dabei ertappt, wie ich mit gefalteten Händen auf dem Boden kniend der Musik lauschte. Ganz weit draußen und unerreichbar und in einer gerechten Welt an der Spitze aller Hitparaden.

Reinhören. 

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