Eurovision 2013 in Malmö – Meine Favoriten
Dass Malmö eine musikalische Stadt ist, wissen Leser dieses Blogs schon seit meinem Netlabel Corpid – denn schließlich stammte ein Großteil der hier veröffentlichenden Musiker wie z.B. Bobby Baby, Lucky Misu und Tanzmusik aus der schwedischen Stadt. Dank des Eurovision Song Contest 2013 blickt nun auch der Rest der Welt auf Malmö.
Mittlerweile ist es fast eine Tradition, dass ich an dieser Stelle meine drei Favoriten für den diesjährigen Eurovision Song Contest vorstelle. Ich habe mir daher wie auch in den vergangenen Jahren die Mühe gemacht, mich durch sämtliche Finalteilnehmer des ESC2013 zu hören – zugegebenermaßen jedoch nur im Schnelldurchlauf. Man lebt schließlich nur einmal. Wie nach dem letztjährigen Siegertitel Euphoria und dem grassierenden EDM-Trend zu erwarten war, handelt es sich bei den meisten Lieder um bombastische Dance-Tracks. Auffällig auch die beiden Gotye-Klone: Bye Alex mit dem Song Kedvesem aus Ungarn und Gianluca Bezzina mit Tomorrow aus Malta. Dubstep-Anleihen der Marke Skrillex habe ich überraschenderweise nur einmal gehört – bei Montenegro, und die sind im Halbfinale ausgeschieden. Was den dänischen Beitrag Only Teardrops von Emmelie De Forest zu einem Favoriten machen soll, ist mir allerdings schleierhaft geblieben: Das Hippiemädchen mit dem unsäglichen Getrommel und Ethno-Flöten hätte ich eher in der Ukraine verordnet. Siegchancen räume ich dagegen den skandinavischen Nachbarland Norwegen ein. Hier meine Top 3 für den Eurovision Song Contest 2013 in Malmö:
1. Margaret Berger – I Feed You My Love (Norwegen)
Klingt wie eine Mischung aus Lady Gaga, James-Bond-Titelsong und Unheilig: Nicht gerade eine Mischung, die Qualität verspricht, aber das einzige Lied des gesamten Eurovision Song Contest 2013 mit einer eingängigen Melodie, die auch tatsächlich im Ohr bleibt (wenn auch nur für einen kurzen Moment).
2. Nodi Tatishvili & Sophie Gelovani – Waterfall (Georgien)
Ein Duett zwischen einem gut aussehenden Mann und einer sexy Frau? Damit kriegt man mich immer. Sänger Nodi Tatishvili sieht aber auch einfach nur zum Anbeißen aus. Grrrrrr! Georgien kopiert das Erfolgsrezept von Ell & Nikki aus Aserbaidschan – inklusive Goldregen (oder besser -wasserfall). Doch allein für die Optik gibt es von mir schon 10 Punkte
3. Dina Garipova – What If (Russland)
Mit diesem Lied wird die klassische Grand-Prix-Ballade aus der Versenkung gezogen. Zwischen all den Dancebeats und Getrommel wirken die Powerballaden aus Georgien (siehe oben) und Russland schon fast exotisch. Einer von drei Songs, die man von vorne bis hinten durchhören kann, ohne Herpes zu bekommen.
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