Glenn Underground – U-Topia-O-Disco [GDR 048]

Beim Stöbern auf Beatport entdeckt man manchmal wahre Schätze – genau wie damals im Plattenladen. Die U-Topia-O-Disco EP von House-Maestro Glenn Underground erschien bereits 1998 auf Guidance Records und vor allem die A-Seite Jaz Love #2 ist ein echter Groover: Leicht angeshuffelt hüpft ein Disco-Lick zwischen den bolzenden Bassdrums hin und her, obendrauf noch ein Frauenvocals das wenn ich es richtig verstehe “Here comes the love” singt und irgendwann kommt auch noch ein jazziges Xylophon hinzu. Einfach, aber effektiv!
Der B1-Track kann da nicht ganz mithalten, ist im Vergleich zur House-Durchschnittware aber immer noch ein Hit: Leav’en To-Day beruht ebenfalls auf einem zerhackten Disco-Sample inclusive Frauen-Gesang, sticht durch seinen eher gewöhnlichen House-Beat jedoch nicht so aus der Masse heraus wie die A-Seite Jaz Love #2. Das dritte Stück Jisco Jazz ist mir dann, wie der Name schon sagt, zu jazzig.
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