iPad als Musikinstrument
Das neue iPad von Apple wird ja vor allem als Gadget zum Bücher- und Zeitunglesen angepriesen. Auch Worte wie Spielkonsole und mobiler HD-Player fallen häufig, wenn es um Einsatzmöglichkeiten des iPad geht. Darüber, dass das iPad einen Meilenstein der Musikhardware darstellt, habe ich dagegen (noch) nichts gelesen – bin mir aber sicher, dass das bald kommen wird.
Bereits auf dem iPhone gab es ja spannende neue Ansätze, was das elektronische Musizieren angeht. Und obwohl gerade der hervorragend zu bedienende Touchscreen ein ideales Interface zur Steuerung von Musiksoftware darstellt, scheiterten eigentlich sämtliche Musik-Apps an der geringen Größe des iPhone-Bildschirms. Und genau dieses Problem sehe ich nun durch das iPad gelöst: Der iPad Touchscreen sollte mit seiner Größe von 9,7 Zoll (25 Zentimeter) genügend Platz bieten, um bei einer DJ Software den Crossfader und diverse andere Regler komfortabel zu bedienen. Außerdem sehe ich das iPad bereits als stylische, digitale Tenori-on Variante vor meinem geistigen Auge. Und schließlich bietet das iPad optimale Vorrausetzungen für eine mobile (und vor allem bezahlbare) Umsetzung des famosen Reactable-Konzepts.
Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was uns an Musik-Apps für das iPad in die App-Stores dieser Welt geliefert wird.
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2 Comments
laptops mit touchscreen gibts schon länger… und die böten deinen vorstellungen viel mehr spielraum als das ipad mit all seinen beschränkungen.
Eben, ich lobe mir meinen Laptop. Damit kann ich wenigstens auch Videotelefonie durchführen oder auch Flashinhalte ansehen. Das kann doch das iPad gar nicht. Ebenso ist es nicht möglich mehrere Anwendungen gleichzeitig durchzuführen. Es ist nichts weiter als ein riesiges iPhone, ohne das Phone natürlich. Der Speicher ist einfach winzig, der reicht doch nur für ein paar Lieder und Filmchen und ist schon voll. Der display ist auch im 4:3 Format. Was ist das nur für ein Rückschritt?