John Roberts – Mirror [dial46]

John Roberts hat erst drei Maxis veröffentlicht und ist trotzdem schon eine Legende. Seine zweit Platte für Dial ist zwar nicht ganz so spektakulär wie die erste, doch trotzdem immer noch ziemlich weit draußen und selbst mit den restlichen Dial-Acts kaum zu vergleichen (hab ich übrigens schonmal erwähnt, dass ich mit Efdemin wirklich nicht das Geringste anfangen kann? Der war in meinen Ohren immer nur ein schwacher Lawrence-Imitator. Aber ich schweife ab….), da einfach viel housiger…

Auf John Roberts’ neuer EP dominieren die deephousetypischen Orgelakkorde – allerdings werden diese gerne mal in recht ungewöhnlichen Tonfolgen abgespielt oder an Stellen im Groove platziert, in denen man sich nicht auf Anhieb vermutet hätte (eine Taktik, die Labelchef Lawrence ja in seinen frühen Tracks perfektioniert hatte). Der Downbeat-Track Pruned am Ende ist dann zwar nicht so mein Ding (weil eben Downbear), aber Mirror und Maroon gehören zum Soundtrack meines Sommers.

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