Tokimonsta

Tokimonsta ist die musikalische Entdeckung des noch jungen Tages: Hip Hop und Downbeat sind normalerweise nicht mein Ding, aber die Tunes von Tokimonsta (aka Jennifer Lee) aus Los Angeles flashen mich gerade total (wie der Hip Hopper wohl so sagt). Gerade ist auf Ramp Recordings das erste Mini-Album von Tokimonsta erschienen, und wer schon auf die Musik der Labelkollegen Zomby und FaltyDL oder auch Dam Funk und Onra steht, wird die Cosmic Intoxication EP lieben. Genauso wie die Music von Tokimonsta stelle ich mir Kalifornien vor: Die Beats rumpeln schroff, aber relaxt dahin, und über allem schweben diese coolen Funk-Licks, zu denen man im offenen Cabrio kalifornische Küstenstraße entlang düsen möchte (aber nur als Beifahrer, damit man den Blick über das Meer gleiten lassen kann).
Mehr Musik von Tokimonsta findet ihr im guten, alten Internet:
Mary Cigarettes
Ich bin gerade völlig aus dem Häuschen: Gerade als ich den Computer aus dem Fenster schmeißen wollte, weil das Internet voller schlechter Musik ist, stolpere ich auf Soundcloud über diesen Song von Mary Cigarettes und er singt mir aus der Seele:
all my life i tried to be a really nice guy, but it’s killing me
Lange war meine schlechte Laune nicht so schnell verflogen wie nach diesem Lied. Und dann hat der Typ auch noch einen eigenen youtube-Channel voller selbstgedrehter Lo-Fi-Videos, die wunderbar zu seinen fluffigen Pop-Songs passen. Ist Mary Cigarettes wirklich noch nicht der neue Youtube-Star oder ist der Hype wie so vieles einfach nur an mir vorbeigegangen? Burning bridges that never really mattered ist auf jeden Fall schonmal mein Frühlingshit, und auf Soundcloud kann man auch alle anderen Songs von Mary Cigarrettes gratis runterladen. Und gut aussehen tut er dazu auch noch!
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Geisterstadt Minden – Neue Fotos
Ich bin heute mal wieder durch die Innenstadt von Minden spaziert und habe einige Fotos geschossen: Verlassene Geschäfte und leere Schaufenster wohin man schaut. Mittlerweile befinden sich in meiner Fotosammlung der Geisterstadt Minden um die 100 Bilder – und die sind wirklich alle in der Mindener Innenstadt aufgenommen worden. Und in den Randbezirken der Stadt sieht es nicht besser aus.
Innerlich habe ich mich längst von Minden verabschiedet, einzig meine bessere Hälfte hält mich noch hier. Doch der desaströse Anblick der Mindener Fußgängerzone schlägt auf’s Gemüt – und wenn man in die Gesichter der Passanten schaut, scheint es den restlichen Bewohnern von Minden nicht anders zu gehen. Zumindest Freunde von “abandoned places” kommen in Minden noch auf ihre Kosten: Weite Teile der Innenstadt erinnern nämlich bereits an die verlassenen Straßenzüge in Detroit oder russische Geisterstädte.




Noch mehr Fotos der Mindenener Innenstadt findet man übrigens in meiner Facebook-Galerie.
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Die besten Restaurants in Minden

Dass Minden eine Geisterstadt ist, ein Großteil der Geschäfte in der Innenstadt leersteht und es noch nichtmal ein Lebensmittelschäft in der Mindener Innenstadt gibt, habe ich hier im Blog schon oft genug erwähnt. Einer der wenigen positiven Aspekt, die ich Minden noch abgewinnen kann, sind jedoch die Restaurants in der Stadt. Tatsächlich kann man in Minden sehr lecker essen gehen und meine Lieblingsrestaurants möchte ich an dieser Stelle mal vorstellen.
Mit Abstand mein liebstes Restaurant in Minden ist das indische Restaurant Maharaja (Markt 15). Ich habe in den letzten Jahre zahlreiche indische Restaurants von Berlin bis London ausprobiert, aber im Maharaja in Minden schmeckt es mir tatsächlich immer noch am Besten. Da kann selbst ein Londoner Curry-House nicht mithalten. Im Sommer kann man außerdem super auf dem riesigen Balkon, der fast die gesamte Etage umgibt, sitzen.
Bestes griechisches Restaurant in Minden ist das Restaurant Plaka (Simeonstraße 4). Vom griechischen Wirt wird man bei jedem Besuch herzlich empfangen und das Essen ist einfach köstlich. Mit Fleisch wird im Plaka nicht gegeizt: Meistens bestelle ich hier eine Grill-Platte.
Erst vor wenigen Monaten habe ich das Kaffeehaus Özcan Hosgel (Markt 14) entdeckt: Hier gibt es nicht nur einen lecker anzusehenden, freundlichen Wirt, sondern auch Kuchen, Torten und Kaffee – und ein phänomenales Frühstücksbuffet! Wie man am Namen bereits erkennen kann, besteht dieses nicht nur aus Wurst und Käse, sondern es werden außerdem unglaublich leckere mediterrane Backwaren und Salate angeboten. Während das Cafe de l’Opera gleich nebenan wie so viele andere Geschäfte und Restaurants in Minden gerade dicht gemacht hat, muss man im Kaffeehaus zumindest am Wochenende sogar einen Tisch vorbestellen, um überhaupt einen Platz im Restaurant zu bekommen. Sogar an Wochentagen ist das Kaffeehaus ab 9.00 Uhr sehr gut besucht, und jetzt im Sommer kann man endlich wieder draußen auf dem Mindener Marktplatz sitzen.
Das Restaurant Domschänke (Kleiner Domhof 14) ist ein jugoslawisches Restaurant. Auch hier bestelle ich für gewöhnlich eine Grillplatte, dazu gibt es Reis oder Pommes. Die Bedienung ist sehr freundlich und im Sommer kann man auf der Terrasse hinter dem Lokal sitzen und während des Essens den Dom zu Minden bewundern.
Wenn ich Appetit auf türkisches Essen habe, zieht es mich in Minden meistens in das Restaurant Saray (Bäckerstraße 66). “Döner macht schöner” steht hier auf den T-Shirts der Restaurant-Mitarbeiter, und die Qualität der servierten türkischen Spezialitäten liegt weit über einer durchschnittlichen Döner-Bude. Mein Lieblingsgericht im Saray Grill ist Yogurtlu Sis Kebap (Lammfleisch, Joghurt und Fladenbrot mit Sauce).
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Malcolm McLaren vs. José Gonzales
Bin ich eigentlich der erste, dem eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Malcolm McLarens “Madame Butterfly” und José Gonzales’ “Heartbeats” auffällt? Die Akkordfolge (oder wie man sowas als Musiker nennt) ist in meinen Ohren vollkommen identisch.
Hier das Original von Malcolm McLaren:
Und hier das Imitat von José Gonzales:
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Die dreibeinigen Herrscher auf DVD

Gerade entdeckt, dass es Die dreibeinigen Herrscher nun endlich auf DVD gibt! Die dreibeinigen Herrscher liefen irgendwann in den 80er-Jahren mal im ZDF-Nachmittagsprogramm. Allerdings war mir die Serie damals viel zu gruselig, weswegen ich sie leider verpasst habe – und man mag es kaum glauben, aber Die dreibeinigen Herrscher wurde seit der Erstaustrahlung nie wieder im deutschen Fernsehen wiederholt! Auf youtube kann man übrigens auch große Teile der Serie gucken – und auch wenn die Spezialeffekte mittlerweile natürlich etwa antiquiert anmuten, scheint die Sendung tatsächlich nach all den Jahren nichts von ihrem Reiz verloren zu haben.
Nach 25 Folgen endet Die dreibeinigen Herrscher übrigens mit dem fiesesten Cliffhanger der Fernsehgeschichte: Da dem Sender das Geld ausgegangen war, konnte die bereits geplante dritte Staffel nicht mehr gedreht werden.
Am Besten gleich bestellen:
Die dreibeinigen Herrscher – Staffel 1 (3 DVDs)
und
Die dreibeinigen Herrscher – Staffel 2 (3 DVDs)
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MousePath

MousePath ist eine Java App für Windows und Mac von Anatoly Zenkov, welche die Bewegungen der Computer-Mouse (durch Einführung des iPads vermutlich schon bald ein Relikt vergangener IT-Zeiten) aufzeichnet. Das obige Bild zeigt die Aufzeichnungen meiner Mouse-Bewegungen des heutigen Tages, wobei die Punkte die Pausen darstellen: Je länger die Pause, desto größer der Punkt. Zwar hält MouthPath den Ansprüchen klassischer Eyetracking-Analysen, Heat- und Clickmaps sicher nicht stand – dafür erzeugt MousPath aber schöne, nahezu Jackson Pollocks Werken ähnliche Grafiken.
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10 Ragas To a Disco Beat
Über eines der interessantesten Alben der letzten Monate (wenn ich gar Jahre) stolperte ich kürzlich bei Boomkat: Wenn die Geschichte hinter 10 Ragas To a Disco Beat tatsächlich wahr ist, muss die Geschichte der elektronischen Musik nämlich komplett umgeschrieben werden. 10 Ragas To a Disco Beat wurde im Jahre 1982 von einem Sikh namens Charanjit Singh in Indien aufgenommen – und zwar mit einer Roland TB-303, einer TR-808 und einem Jupiter-8, also dem klassischen Acid-House-Setup! 1982 – 5 Jahre vor Phutures ‘Acid Track’.
Natürlich hatte Charanjit Singh keine Acid-Platte im Sinn, als er 10 Ragas To a Disco Beat aufnahm, sondern den Soundtrack für einen Bollywood-Film. Das Album wurde schließlich 1983 von EMI India veröffentlicht und zeigt mal wieder auf, dass House und Techno nichts anderes als ein großes Missverständnis wahren. Ein Reissue, das bereits hohe Wellen im Internet schlägt, ist soeben auf dem niederländischen Label Bombay Connection erschienen.
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