Städteurlaub Barcelona – meine erste Airbnb-Erfahrung

Städteurlaub in Barcelona: Zum ersten Mal in einer Airbnb-Ferienwohnung

Ich übernachte nur ungern in fremden Wohnungen. Schon als Kind wollte ich nicht bei Freunden übernachten und auch heute Fahre ich nach Partys noch mitten in der Nacht nach Hause, um in meinem eigenen Bett zu schlafen. Couchsurfing auf Reisen wäre somit mein absoluter Albtraum – und auf Airbnb.de habe ich mich bisher nur herumgetrieben, um mich von den Wohnungseinrichtungen anderer Menschen inspirieren zu lassen. Für unseren Städteurlaub in Barcelona bin ich jedoch nun mal über meinen Schatten gesprungen und habe eine Ferienwohnung in der Hauptstadt Kataloniens gemietet. Wie meine erste Airbnb-Erfahrung gelaufen ist, verrate ich Euch heute in meinem Reiseblog.

Meine erste Airbnb-Erfahrung: Städteurlaub in Barcelona

Drei ist eine ungünstige Zahl zum Verreisen: Wir wollten uns kein Dreierzimmer im Hotel teilen und Einzelzimmer sind überall auf der Welt unverschämt überteuert. Da wir gemeinsam mit unserem Freund R. nach Barcelona reisen wollten, beschlossen wir daher, erstmals eine Unterkunft bei Airbnb zu buchen. Bei der Auswahl der Unterkunft war uns besonders wichtig, dass wir die gesamt Wohnung für uns alleine haben. Wäre der Eigentümer oder gar andere Gäste in der Wohnung, würden wir uns einfach nicht wohlfühlen. ZUm Glück gibt es bei Airbnb einen Filter, der nur ganze Unterkünfte anzeigt.

Ankunft am Flughafen Barcelona, Terminal 2

Ankunft am Flughafen Barcelona, Terminal 2

Schöne Wohnungen zu fairen Preisen waren in Barcelona zum Glück schnell zu finden. Ruckzuck hatten wir etwa fünf Wohnungen in der engeren Auswahl. Unsere Wahl fiel dann ziemlich schnell und eindeutig auf diese Wohnung, da sie alle Wünsche von uns Dreien erfüllte:

  • Sehr sauber
  • Hell und freundlich
  • Stylische Einrichtung
  • Zwei Schlafzimmer (mit Fenster)
  • Toplage
  • Klimaanlage
  • Sehr gute Bewertungen
  • Günstiger Preis

Und wie gesagt: Wir hätten keine bessere Wahl treffen. Die Schlüsselübergabe durch den Vermieter klappte reibungslos. Er zeigt uns noch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Barcelona auf einem Stadtplan und verabschiedete sich dann rasch. Wir hatten die ganze Wohnung für uns allein und fühlten uns sofort wie zuhause!

Was uns an der Wohnung am Besten gefiel war die Tatsache, dass sie keine Anzeichen auf den eigentlichen Besitzer bot. Hier wohnte niemand. Die Wohnung dient nur zur Vermietung an Städteurlaub. Schlecht für die Barcelonesen, da diese Vorgehen die Mieten in der Stadt in die Höhe treibt – gut für Touristen, die sich somit zu einem unschlagbar günstigen Preis im Barcelona-Städteurlaub wie Einheimische fühlen können.

Auch die Nachbarschaft gefiel uns sehr gut: Die übrigen Bewohner des Hauses haben wir während unsere 5-tägigen Aufenthalts so gut wie gar nicht gesehen. Durch das offene Treppenhaus und die Nähe zum Nachbarhaus hörte man lediglich Gespräche aus den anderen Wohnungen und roch die köstlichen Düfte aus der Nachbarküche. Was mich zuhause in Deutschland wahnsinnig machen würde, empfang ich hier jedoch als angenehm exotisch – und abends war es in den umliegenden Wohnungen zum Glück sowieso mucksmäuschenstill.

Blick vom Balkon unserer Ferienwohnung (FeWo) in Barcelona

Blick vom Balkon unserer Ferienwohnung (FeWo) in Barcelona

Freundliches Barcelona – Ideales Ziel für Städtereisen

Auch der Rest unserer Städtereise nach Barcelona gefiel uns so gut wie unsere Airbnb-Ferienwohnung. Beim Landeanflug mit Germanwings über das Mittelmeer war mein erster Gedanke beim Blick auf die zweitgrößte Stadt Spaniens: Welch ein Moloch aus Stein und Beton! Ein Häusermeer so weit das Auge reichte! Doch in Barcelona angekommen wurde ich schnell eines Besseren belehrt – die katalonische Stadt am Mittelmeer ist das ideale Reiseziel für einen Städteurlaub.

Schon die Fahrt mit dem Aerobus vom Flughafen zur Plaça d’Espanya in der Innenstadt klappte schnell und reibungslos: Ein klimatisierter Bus mit WLAN und USB-Steckern zum Aufladen des Smartphones!! Und nach 10-15 Minuten Fahrt waren wir bereits am Ziel! Da wir bis zum vereinbarten Checkin-Termin mit der Vermieter noch ein paar Stunden Zeit hatten, zogen wir unsere Rollkoffer von der Plaça d’Espanya zu Fuß bis zu unserer Wohnung. Unterwegs kehrten wir jedoch noch in ein gemütliches Café ein und gönnten uns ein ausgiebiges spanisches Frühstück.

Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten, machten wir und daran, die Umgebung zu erkunden. Vom Balkon konnte man bereits den Torre Jaume I erblicken, bis zum Jahr 1966 die höchste Seilbahnstütze der Welt. Von unserer Ferienwohnung aus war es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Hafen. Hier unternahmen wir schon gleich einen spontanen Einkaufsbummel im Maremagnum-Shoppingzentrum. Über den südlichen Ausläufer der La Rambla-Promenade machten wir uns nach Einbruch der Dunkelheit wieder auf den Rückweg zum Hotel. Um die Touristenmassen auf La Rambla zu meiden, machten wir uns in “unserem” Viertel auf die Suche nach einem leckeren Restaurant. Die Wahl fiel schließlich auf eine Cervecería direkt an der Ecke. Eigentlich nur ein einfacher Imbiss statt eines Restaurant, konnte man hier immerhin draußen auf der Straße sitzen und Tapas essen. Rekordverdächtig waren außerdem die 1-Liter-Bierkrüge. Und da die pakistanischen Kellner sich nicht nur als äußerst hübsch, sondern auch sehr gastfreundlich erwiesen, sollten wir hier auch an den folgenden Abenden zum Tapas-Essen einfinden. Bereits am zweiten Tag wurden wir vom Personal persönlich mit Handschlag begrüßt und bekamen nach dem Essen noch einen Drink auf’s Haus eingeschenkt. Es schien, es sollte der Airbnb-Werbespot wahr werden: Wir waren bereits ein Teil der Nachbarschaft!

Blick ins Treppenhaus unserer Ferienwohnung in Barcelona

Blick ins Treppenhaus unserer Ferienwohnung in Barcelona

An den folgenden Tagen stand dann Extrem-Sightseeing auf dem Programm: Am Donnerstag besichtigen wir den Park Güell und die La Sagrada Familia – beide vom Künstler Antoni Gaudí geschaffen, welcher das Stadtbild von Barcelona nachhaltig geprägt hat. Am Freitag erkundeten wir den Montjuic (in veralteter Schreibweise auch Montjuich geschrieben) – den Hausberg von Barcelona – mit seinem herrlichen Ausblick auf die Stadt, das Meer und insbesondere das Kreuzfahrtterminal mit seinen riesigen Kreuzfahrtschiffen, der Seilbahn, dem Kastell, dem Olympiagelände mit dem Olympiastadion Estadi Olímpic Lluís Companysund und dem Brunnen Font Màgica.

Was mir an Barcelona besonders gut gefallen hat, ist die relaxte Atmosphäre, welche überall in der Stadt zu spüren ist. Es gibt sehr viele verkehrsberuhigte Straßen, unzählige Fahrradwege, viel Grün und schattige Plätzchen, ein sehr gutes öffentliches Verkehrssystem (mit dem 10er-Ticket kostet jede U-Bahn-Fahrt nur 1 Euro!) und fast jeder Ort in der Stadt war von unserer Airbnb-Ferienwohnung aus ohne Umsteigen mit der Metro zu erreichen!

Sämtliche Sehenswürdigkeiten, die wir uns unserem Barcelona-Städteurlaub besichtigt haben, werde ich Euch in den kommenden Tagen noch in separaten Reiseblog-Artikeln vorstellen.

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