Virginia Astley – From Gardens Where We Feel Secure

Dass Virginia Astley mit ihrem Album From Gardens Where We Feel Secure ihrer Zeit meilenweit voraus war, kann man wohl am Besten daran erkennen, dass es bei seiner ursprünglichen Veröffentlichung im Jahre 1983 von keinem Menschen beachtet wurde. Dabei war Virginia Astley zu diesem Zeiten keine Unbekannte im Musikgeschäft: Sie war die Schwägerin von Pete Townshend von The Who, und ihr älterer Bruder hatte zu dieser Zeit schon mit Eric Clapton zusammengearbeitet.
Auf From Gardens Where We Feel Secure paaren sich Virginia Astleys klassische Musikausbildung und ihr Spaß am musikalischen Experiment: Die Musik hat sie im Wesentlichen auf dem Piano eingespielt, dazu gesellen sich eine Flöte und wenige Streicher und einige sehr dezente elektronische Spielereien, dafür aber umso mehr Geräusche aus der Natur. In allen Stücken zwitschern Vögel, blöken Schafe oder ertönen Kirchenglocken aus dem weit entfernten Dorf hinter dem bewaldeten Hügel, und trotzdem wirkt die Musik niemals kitschig oder aufgesetzt, sondern einfach nur schön. Wer jemals in einem Freilichtmuseum war, kann sich vorstellen, wie dieses Album klingt.
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[...] erinnert die Musik an das famose Album From Gardens Where We Feel Secure von Virginia Astley, das ich bereits vor einiger Zeit hier im Blog vorgestellt hatte. Ganz große [...]