AIDAprima Ostsee-Kreuzfahrt: Ausflug Sankt Petersburg (Russland) – Teil 2

Mit AIDAprima auf Ostsee-Kreuzfahrt in Sankt Petersburg (Russland)

Wenn wir Freunden und Verwandten erzählten, dass wir auf einem Kreuzfahrtschiff nach Sankt Petersburg fahren, schwärmten alle sofort von der Eremitage. Dabei handelt es sich um eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt – und ich hatte noch nie zuvor davon gehört. So wussten wir auch sofort, dass wir uns den Besuch dieses Gebäudekomplex, zu dem der berühmte Winterpalast gehört, sparen können – denn mit alten Kunstwerken können wir genauso viel anfangen, wie mit Frauen: Nämlich nichts!

3. Tag AIDA Ostsee-Kreuzfahrt: Sankt Petersburg (Russland)

Sankt Petersburg war nach Tallin die zweite Station auf unser Ostsee-Kreuzfahrt mit AIDAprima. Da wir früh morgens in der russischen Zarenstadt ankamen, hatte ich die Einfahrt in der Hafen leider verpasst. Als ich die Vorhänge aufschlug, legten wir gerade am Kreuzfahrt-Terminal an.

Bad Hair Day: Ostsee-Kreuzfahrt mit AIDA nach Sankt Petersburg (Russland)
Bad Hair Day: Ostsee-Kreuzfahrt mit AIDA nach Sankt Petersburg (Russland)

Da man für Russland ein Visum benötigt, könnten wir uns leider nicht frei in Sankt Petersburg bewegen. Daher hatten wir für diesen Tag ausnahmsweise einen geführten Ausflug bei AIDA gebucht: Einen ca. 3,5-stündigen Stadtrundgang. Da dieser jedoch erst am Nachmittag stattfinden sollte, genossen wir das fast leere Schiff. Da die meisten Passagiere schon früh von Bord gingen, hatten wir das ansonsten heillos überfüllte Marktrestaurant zum Frühstück fast für uns alleine. Anschließend zogen wir unsere Badehosen an und testeten den Poolbereich sowie die Rutschen im Four Elements. Dann ruhten wir uns auf den Sonnenliegen aus genossen den Ausblick auf die Plattenbauten von St. Petersburg.

Sankt Petersburg Hafen: Ausblick von AIDAprima
Sankt Petersburg Hafen: Ausblick von AIDAprima

Gegen 14 Uhr verließen wir dann das Schiff. Treffpunkt für den Ausflug war der Busparkplatz draußen vor dem Kreuzfahrtterminal. Um dorthin zu gelangen, mussten wir noch die Passkontrolle über uns ergehen lassen. Dabei erhielten wir ein Tagesvisum.

Die Fahrt mit dem Bus ins Stadtzentrum dauerte etwa 30 Minuten und führte vorbei an einigen imposanten, typisch osteuropäischen Wohnblöcken. Im Gegensatz zu den meisten westeuropäischen Touristen mag ich diesen Soviet-Charme sehr. Seine Ästhetik fasziniert mich mehr als alte Prunkbauten und klassische Kunstwerke.

Ausflug mit AIDA: Sankt Petersburg zu Fuß

An der Isaakskathedrale konnten wir aus dem Bus aussteigen. Von dort ging es weiter zum Dekabristenplatz mit dem Denkmal „Eherner Reiter“. Danach spazierten wir ein Stück entlang des Flusses Neva und weiter zum riesigen Schlossplatz. Dort befinden sich die berühmten Sehenswürdigkeiten wie das Winterpalais, das Generalstabsgebäude, die Admiralität sowie die Alexandersäule. Die beliebte Eremitage sahen wir so immerhin von außen.

Dann stand eine etwa viertelstündige Toilettenpause in einem der unzähligen Souvenierläden auf dem Programm. Freundlicherweise wurden wir nicht zum Einkaufen gezwungen. Die Pinkelpause nahm ich jedoch gerne an.

AIDA-Kreuzfahrt: Ermitage in Sankt Petersburg
AIDA-Kreuzfahrt: Ermitage in Sankt Petersburg

Anschließend folgten wir der Reiseführerin über den Newski-Prospekt. Das ist die größte Einkaufsstraße in Sankt Petersburg – mit sehr viel Autoverkehr! Die Endstation unseres Ausflug war schließlich die sogenannte Blutkirche (auch als Auferstehungskirche, Erlöserkirche und Erlöser-Kirche auf dem Blut (russisch ????? ??????????? ????????) bekannt). Sie ist nach dem Vorbild der Moskauer Basilius-Kathedrale gestaltet. Die bunten Kuppeln finde ich sehr schön!

Blutkirche Sankt Petersburg
Blutkirche Sankt Petersburg

Mit dem Bus ging es dann wieder zurück zur AIDAprima.

Fazit: Lohnt sich der Ausflug nach St. Petersburg?

Für die meisten Teilnehmer der Ostsee-Kreuzfahrt mit AIDAprima war St. Petersburg sicherlich das Highlight der Reise. Ohne Visum kann man jedoch nur an geführten Touren teilnehmen. Da wir möglichst viel von der Stadt sehen und nicht nur im Bus sitzen wollten, haben wir einen Stadtrundgang gebucht. Der Ausflug war für uns genau die richtige Entscheidung.

Die russische Stadtführerin war sehr sympathisch und hat uns viele kleine Anekdoten über ihre Heimatstadt erzählt: Weil es in Sankt Petersburg ständig regnet und der Himmel meistens bedeckt ist, sind die Häuser bunt bemalt.

Die Blutkirche war der Höhepunkt unseres Stadtrundgangs in St. Petersburg
burstDie Blutkirche war der Höhepunkt unseres Stadtrundgangs in St. Petersburg

Leider war das Tempo des Stadtrundgangs ziemlich hoch. So kam ich kaum zum Fotografieren. Und wenn ich mir etwas mehr Zeit ließ, hatte ich Angst, den Anschluss an die Reisegruppe zu verlieren. Denn am meisten in Erinnerung werden wir die (von Touristen) überfüllten Bürgersteige und Plätze bleiben. Auch der Verkehr in Sankt Petersburg war sehr stark, sodass man beim Fotografieren oft aufpassen musste, nicht von einem Auto überfahren zu werden.

Alles in allem hat uns die Stadt nicht so sehr beeindruckt, wie wir es erwartet hatten. Doch immerhin können wir jetzt behaupten, einmal in Russland gewesen zu sein!

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