Cachorro – Club der Bären

Woof!Schon wieder schwules Kino im Fernsehen, dieses Mal auf arte. Und wieder beinahe zu spät erst durch Zufall entdeckt. Vorsatz für 2007: Mehr fernsehen!

Cachorro erzählt die Geschichte des schwulen Zahnarztes Pedro, der sich plötzlich um die Erziehung seines kleinen Neffen kümmern muss, nachdem seine Schwester wegen Drogenschmuggels in Indien zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wird. Der Film beginnt als Komödie, verwandelt sich mit dem Auftauchen der bösen Großmutter, die das Sorgerecht an sich reißen will, in ein Familiendrama und endet (leider) als etwas zu kitschige Schmonzette. Trotzdem ein feiner Film, vor allem weil hier statt Muskelgays oder hysterischen Tucken endlich mal schwule Männer mit Bart und Bauch ihren Auftritt haben (wenn auch einen nicht ganz so großen, wie der Titel erhoffen lässt).

Kleines Highlight am Rande: Die Darkroom/Cruising-Szene wird akustisch untermalt von Herbert’s fabulösem Moloko-Remix („Sing it back“)… Plötzlich den typischen Darkroomgeruch (Schweiß, Zigarettenrauch und Sperma) in der Nase gehabt und beinahe Lust bekommen, mich auch mal wieder in die Szene zu stürzen.

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