Gayreisen nach Berlin – Tipps für schwule Urlauber

Gayreisen nach Berlin - Tipps für schwule Urlauber

Berlin steht als Reiseziel bei schwulen Touristen aus der ganzen Welt ganz oben auf der Bucketlist. Die deutsche Hauptstadt ist eine offene, bunte und verrückte Stadt. In Berlin ist Toleranz nicht nur ein Wort, sondern hier wird Toleranz gelebt. Ich verrate dir die besten Tipps für Gayreisen nach Berlin.

Gayreisen Berlin

Einen rein schwulen Stadtteil findet man hier nicht unbedingt. In Berlin verteilen sich Schwulen-Bars und Clubs über die ganze Stadt. Die meisten Läden der Gayszene findest du in Schöneberg, Prenzlauer Berg, Mitte und Kreuzberg.

Gay-Szene in Schöneberg

Wer sich in Berlin noch nicht so gut auskennt oder gar ganz fremd in der Stadt ist, sollte seinen Gaytrip im Berliner Stadtteil Schöneberg starten. Besonders die „Motzstraße“ ist fest in schwuler Hand. Hier reiht sich eine Gay Bar an die andere.

Direkt im Herzen Schöneberg liegt sie, das „zweite Wohnzimmer“ für viele Schwule – die „Heile Welt Bar“ in der Motzstraße 5. Gemütlich, weich und plüschig ist die immer volle Bar Startpunkt für einen schönen Abend, als auch Anlaufpunkt für einen letzten Drink, um den Abend entsprechend ausklingen zu lassen.

Legendär sind dagegen die Bars „Neues Ufer“ und der „Hafen„. Die Bar „Neues Ufer“ in der Potsdamer Str. 157 wurde schon 1977 eröffnet. Der berühmteste Stammgast der Bar war David Bowie. Die in 1990 eröffnete Bar „Hafen“ in der Motzstraße ist das Zuhause der Nachtschwärmer und Paradiesvögel. Im „Hafen“ gehen Menschen unterschiedlichster Herkunft aus allen Herren Länder.

Auch der Club Connection mit seinen zwei Dancefloors und einem großen Darkroom befindet sich in diesem Stadtteil.

Zwei Reiseblogger vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Zwei Reiseblogger vor dem Brandenburger Tor in Berlin

Schwule Szene in Berlin Mitte und Prenzlauerberg

Mitte und Prenzlauerberg sind zu den absoluten In-Bezirken der Stadt avanciert. Die Schwulen-Szene ist auch hier stark vertreten, allerdings kümmert sich in diesen beiden Bezirken kaum einer um sexuelle Orientierung. Hier feiern Heterosexuelle zusammen mit Homosexuellen – und haben jede Menge Spaß.

Greifbar“ und „Stahlrohr“ sind zwar klassische Schwulenbars, gemeinsam gefeiert wird allerdings im Cookies, einem der In-Clubs der Stadt.

Die kleine Souterrain Bar „Saint Jean“ in Berlin-Mitte in der Steinstraße 21 hat sich schnell zu einer beliebten Bar für schwule Männer entwickelt. Die Inneneinrichtung ist elegant, die Cocktails exzellent.

Gay-Tipps für Berlin Kreuzberg

In Kreuzberg ist es etwas anders. Hier trifft sich das alternative Berlin. Die „Möbel-Olfe“ ist das beste Beispiel dafür. Sie ist eine der beliebtesten Bars in Berlin für Schwule und Lesben. Man findet sie am Kottbusser Tor in der Reichenberger Straße 177. Diese Bar ist sehenswert: Hohe Decken und Betonsäulen und eine sich ständig wechselnde Deko, Möbel Olfe muss man erlebt haben. Die Bar, die von den Gästen auch gerne liebevoll die „Trinkhalle“ genannt wird, ist dienstags fest in den Händen der Lesben und donnerstags in den Händen der Schwulen.

In Kreuzberg liegt auch die letzte Gaysauna in Berlin, die Boiler-Sauna (Mehringdamm 34). Neben finnischer Sauna, Dampfsauna und Biosauna hat der „Boiler“ auch noch verschiedene Massagen und kleinere Gerichte sowie Getränke im Angebot. Der „Boiler“ ist eine gepflegte, saubere und helle Gay – Sauna, wo man einfach einmal die Seele baumeln lassen oder nette, neue Bekanntschaften machen kann.

Kreuzberg in seiner reinsten Form findet man in der „Bar Sofia“ in der Wrangelstraße. Die Innenausstattung ist trashig-folkloristisch, die riesigen Fresken an den Wänden fast zu viel, aber beides zusammen machen den besonderen Charme dieser Bar aus.

Weitere beliebte Gay Clubs und Bars in Kreuzberg sind der „Club Triebwerk“, „Ficken 3000“, „Melitta Sundström“, das „Schwuz“ und das „Roses“.

Schwuler Urlaub in Berlin
Schwuler Urlaub in Berlin

CSD Berlin

Jedes Jahr wird es im Sommer traditionell laut, bunt und wild. Denn jedes Jahr – meist im Juli – kommen tausende queere Menschen aus ganz Deutschland in der Hauptstadt zusammen, um den Christopher-Streed-Day (CSD) zu feiern. Und wie immer haben die CSD-Umzüge in allen Städten, in denen sie stattfinden, einen ernsten Hintergrund, denn noch immer werden Homosexuelle auf der ganzen Welt verfolgt und diskriminiert.

Der CSD ist aus Berlin und den anderen Städten nicht mehr wegzudenken und hoffentlich bleiben diese Tage so wild und ausgelassen und doch so entspannt und friedlich wie bisher.

Gayurlaub in Berlin

Die gesamte Schwulenszene Berlins lässt sich in einem einzigen Artikel kaum zusammenfassen. Was sind deine liebsten Gay Bars in Berlin? In welchem Gay Club der Stadt gehst du am liebsten tanzen?

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