Work it, baby! Wieso ich neuerdings im Fitnessstudio schwitze

Nun ist es passiert: Ich schwitze im Fitnessstudio

Nun ist es passiert: Ich gehe seit zwei Wochen regelmäßig ins Fitnessstudio! Das bedeutet, dass ich jedes böse Wort, das ich jemals über Menschen, die in Fitnessstudios gehen, verloren habe, zurücknehmen muss. Denn natürlich fand ich knallharten Workout immer total affig! Und nun gehöre ich selbst zu den Menschen, die mit Handtuch auf den Schultern das Laufband malträtieren, sich auf dem Fahrradergometer abstrampeln und an brutal aussehenden Fitnessgeräten ihre Muskeln wieder in Form bringen. Doch wie kam es zu diesem Sinneswandel?

Nun ist es passiert: Ich schwitze im Fitnessstudio

Vor ein paar Monaten hatte ich ja dank einer Low-Carb-Diät schon einmal einige überflüssige Pfunde verloren. Doch irgendwann setzt der berühmt-berüchtigte Yoyo-Effekt wieder ein: Die Ernährungsdisziplin lässt nach, man bekommt wieder Hunger auf Kohlenhydrate und im Winter bewegt man sich sowieso nicht besonders viel. Ausschlaggebend für meinen Sinnenwandel waren jedoch die Rückenkrämpfe, mit denen ich eines Nachts aufgewachte. Da wurde mir klar: Junge, Du musst Deinen Körper in Form bringen, solange es noch nicht zu spät ist. Mit Ende 30 wird Mann schließlich auch nicht mehr jünger…

Zweiter wichtiger Grund, ins Fitness-Studio zu gehen, ist der soziale Aspekt: Wer wie ich seit knapp fünf Jahren alleine im Homeoffice arbeitet, vermisst irgendwann doch soziale Kontakte. Zwar möchte ich niemals wieder in einer Festanstellung cholerische Chefs und Intrigen unter Kolleginnen und Kollegen erleben – doch drei Mal pro zwischen der Arbeit beim Sport echte Menschen zu sehen und neue Kontakte zu knüpfen, tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Psyche gut. Natürlich könnte ich auch zum Joggen und Radfahren in die freie Natur gehen – doch der Sport im Fitnessstudio ist ein besseres Mittel gegen die Vereinsamung im Homeoffice. Und einen weiteren Vorteil meines neuen Hobbys habe ich diese Woche entdeckt: Auf dem Laufband und dem Ergometer habe ich endlich mal wieder Zeit, Musik zu hören. Dafür habe ich mir sogar extra neue Kopfhörer gekauft.

Somit scheint 2015 tatsächlich für mich das Jahr des Sports zu werden. Work it, baby!

Wie hat Dir dieser Beitrag gefallen?

Klicke auf einen Stern, um ihn zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung / 5. Stimmenzahl:

Es tut uns leid, dass dieser Beitrag für Dich nicht hilfreich war!

Lass uns diesen Beitrag verbessern!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.