Wo ist auf den Kanaren am wenigsten Wind?

Wo ist auf den Kanaren am wenigsten Wind?

Die Kanarischen Inseln liegen unweit von Afrika und dem Passatwindgürtel. Das ozeanisch-tropische Klima lockt jährlich zahlreiche Urlauber an und lässt den Sommer ganzjährig genießen. Dennoch weisen die einzelnen Kanaren-Inseln klimatische, vor allem die Passatwinde betreffende Unterschiede auf. Auch wenn die Sonne scheint, kann der Wind auf den Kanaren manchmal die Urlaubsfreude trüben. Der Urlaub wird daher vor allem ein unvergessliches Erlebnis, wenn man die Entscheidung für eine Insel anhand der geplanten Unternehmungen trifft und die Windstärke einbezieht. Daher beantworte ich heute die Frage: Wo auf den Kanaren ist am wenigsten Wind?

Passatwinde auf den Kanarischen Inseln

Auf den östlichen und nördlichen Kanareninseln freuen sich Surfer über starke Passatwinde und den damit verbundenen Wellengang. In den Wintermonaten sind die Kanaren-Winde mit feuchter Luft und Niederschlägen verbunden. Weniger Regen und Luftfeuchtigkeit herrschen im Westen und Osten, wo die Passatwinde zwar wehen, aber eher trocken über die Inseln ziehen. In diesen Gebieten kann es zu Temperaturen über 40°C kommen und der Wind bringt manchmal Sand aus der Sahara mit.



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Die Strände der Kanarischen Inseln Gran Canaria und Fuerteventura sind von hohen Dünen gesäumt, die vor den Passatwinden schützen und den Badeurlaub genießen lassen. An den Papagayo-Strände am südwestlichen Ende der Insel Lanzarote schützen malerischen Felsenbuchten die Urlauber vor dem Wind. Wissenswert ist, dass die Passatwinde das Klima der Kanaren bestimmen und nicht umsonst als die Wettermacher bezeichnet werden. Für Surfer bieten sich die östlichen und nördlichen Inseln als Urlaubsziel an, da es hier die schönsten und höchsten Wellen der gesamten Inselgruppe gibt. Auch dort ist man hinter den hohen Felsen oder den Dünen entlang der Strände windgeschützt, während dieser am Meeresufer und im Landesinneren stärker weht.

Auf welchen Kanareninseln ist am wenigsten Wind?

Wer nach einer Kanareninsel mit möglichst wenig Windeinfluss sucht, entscheidet sich am besten für Fuerteventura oder Lanzarote. Die beiden Inseln liegen zwar im direkten Einfluss der Nordpassatwinde, bieten durch ihre idyllischen Buchten aber viele Möglichkeiten für ein entspanntes Sonnenbad.

Kaum etwas vom Wind spürt man auf Gran Cararia und auf Teneriffa. Die beiden Inseln verbergen sich praktisch hinter Fuerteventura, so dass der Passatwind nur lau und in abgeschwächter Form auf die Strände trifft. Noch windstiller wird es auf La Gomera, einer Insel, die sich hinter Teneriffa ansiedelt und so durch zwei vorgelagerte Inseln über einen doppelten Schutzwall verfügt. El Hierro und La Palma zeichnen sich ebenfalls durch ein beinahe windstilles Klima aus. Die Passatwinde spüren nur Wanderer, die die höheren Regionen erwandern. An den Küsten bleibt der Passatwind unbemerkt, so dass man das entspannende Sonnenbad in vollen Zügen und ohne Sand im Gesicht genießen kann.

Für den Familienurlaub bieten sich fünf windstille Kanareninseln an, so dass Urlauber ganz individuell wählen und sich für eine der westlich und südlich gelegenen Inseln entscheiden können.

Die Passatwinde werden von Lanzarote und Fuerteventura abgefangen, so dass sie nur in schwacher Ausprägung auf die dahinter gelagerten Inseln auftreffen. Durch die ganzjährig sommerlichen Temperaturen muss der Passatwind nicht als störend empfunden werden. Vor allem bei heißen Temperaturen und trockener Luft freuen sich Inselurlauber über eine frische Brise, die vom Meer her weht und den salzigen Duft des Ozeans mit sich bringt. In den Frühjahrs- und Herbstmonaten sind die Passatwinde am stärksten, so dass Fuerteventura und die Insel Lanzarote zum Surferparadies werden. Im Süden und Westen nimmt der Wind mit zunehmender Entfernung zum Nordostpassat ab und zeigt sich je nach Jahreszeit eher als laues Lüftchen.

Die Kanarischen Inseln bieten malerische Natur und herrliche Traumstrände, unterschiedliche Klimazonen und angenehme Temperaturen das ganze Jahr über. Für Romantiker und Familien, für Wanderer und Surfer sind sie ein Reiseziel, das mit vielen Erlebnissen und unvergesslichen Momenten aufwartet. Der Passatwind gehört manchmal einfach dazu.

Tipp gegen Wind auf den Kanaren

Sollte es im Kanaren-Urlaub doch mal wenig sein, gibt es einen einfachen Tipp: Ganz egal, auf welcher Insel Du dich befindest – an einem anderen Ort auf der Insel ist es mit Sicherheit nicht windig. Wenn Du einen Mietwagen hast, fahr einfach an einen anderen Ort oder zu einem anderen Strand. Häufig sorgen Buchten und Berge für einen natürlichen Windschutz.

Außerdem ist es nur selten mehrere Tage am Stück windig: Meistens folgt auf einen windigen Tag wieder eine windstille Periode. Lasst Euch daher vom Wind nicht den Urlaub verderben: Auch wenn es auf den Kanarischen Inseln windig ist, scheint meistens trotzdem die Sonne und es ist warm. Die Kanaren sind einfach zu jeder Jahreszeit das ideale Reiseziel, um ein paar sonnige Tage zu genießen!

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